Lexikon
Palliatịvmedizin
Palliationdie ganzheitliche Betreuung von Patienten mit einer nicht heilbaren, voranschreitenden und bereits weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, für die das Hauptziel die Aufrechterhaltung der Lebensqualität, nicht die Lebensverlängerung um jeden Preis ist. Im Vordergrund steht hierbei die Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden. Hinzu kommt die Unterstützung bei sozialen Problemen sowie psychischen und spirituellen Bedürfnissen bis hin zur Sterbebegleitung. Nach dem Tod wird auch eine Unterstützung der Angehörigen bei der Trauerarbeit angeboten. Ursprünglich vor allem für sterbenskranke Menschen entwickelt, steht dieses Behandlungskonzept heute auch allgemein schwerkranken Menschen, etwa mit unerträglichen Schmerzen, zur Verfügung. Eine palliative Betreuung erfolgt auf den Palliativstationen der Krankenhäuser, in Hospizen oder durch ambulante Palliativdienste.
Wissenschaft
Geboren, um zu leben
Die Kindermedizin ließ die Lebenserwartung im letzten Jahrhundert enorm steigen. Heute steht sie vor neuen Herausforderungen. von SUSANNE DONNER Ich habe vierzehn Kinder großgezogen, und davon sind bloß sieben gestorben“, schrieb eine Frau 1912 in einem Brief an die Berliner Verwaltung. „Nur“ sieben Kinder, die sie verlor! Da...
Wissenschaft
Kartoffelfäule-Erreger kam aus den Anden
Ab 1845 sorgte die Kartoffelfäule in Irland für verheerende Ernteausfälle und löste eine Hungersnot aus, die mehr als eine Million Menschen das Leben kostete. Doch woher kam der Erreger ursprünglich? Umfassende genetische Analysen verorten die Ursprünge des verantwortlichen Erregers Phytophthora infestans nun in den...
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