Gesundheit A-Z
Rosazea
Rosacea chronische Hauterkrankung des Gesichts mit fleckförmigen Rötungen, Schuppungen, Besenreisergefäßen (Teleangiektasie), Knötchen und Eiterbläschen, vor allem im Bereich von Stirn, Nase (auch Rhinophym), Kinn und Wangen. In schweren Fällen sind die Augen mitbeteiligt. Die Rosazea beginnt meist im fünften Lebensjahrzehnt, wahrscheinlich aufgrund einer genetischen Veranlagung, die durch Tee-, Kaffee- und Alkoholkonsum, Haarbalgmilben oder Magen-Darm-Störungen zum Tragen kommt. Die Behandlung besteht in milder Reinigung der betroffenen Hautpartien und lokaler Anwendung von antibiotikahaltigen Salben. Bei Augenbeteiligung wird auch systemisch mit Tetrazyklinen behandelt.
Wissenschaft
»Es entsteht Neues und Spannendes«
Das Forschungsfeld der synthetischen Biologie entwickelt sich rasant. Biochemiker Tobias Erb berichtet von den Anfängen – und wie es immer weiter vorangeht. Das Gespräch führte RAINER KURLEMANN Herr Prof. Erb, wie reagieren Menschen, denen Sie erzählen, woran Sie forschen? Ich habe selten das Gefühl, dass synthetische Biologie...
Wissenschaft
Reisen zu Dunklen Orten
Immer mehr Menschen besuchen Schauplätze von Kriegen, Völkermorden oder Naturkatastrophen. Die Gründe für diesen „Dunklen Tourismus“ sind vielschichtig. von MANUELA RASSAUS Die verseuchte Ruine der Nuklearkatastrophe von Fukushima, das Haus des „Hollywood-Mörders“ Charles Manson, die Killing Fields von Kambodscha – düstere...
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