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Rosazea
Rosacea chronische Hauterkrankung des Gesichts mit fleckförmigen Rötungen, Schuppungen, Besenreisergefäßen (Teleangiektasie), Knötchen und Eiterbläschen, vor allem im Bereich von Stirn, Nase (auch Rhinophym), Kinn und Wangen. In schweren Fällen sind die Augen mitbeteiligt. Die Rosazea beginnt meist im fünften Lebensjahrzehnt, wahrscheinlich aufgrund einer genetischen Veranlagung, die durch Tee-, Kaffee- und Alkoholkonsum, Haarbalgmilben oder Magen-Darm-Störungen zum Tragen kommt. Die Behandlung besteht in milder Reinigung der betroffenen Hautpartien und lokaler Anwendung von antibiotikahaltigen Salben. Bei Augenbeteiligung wird auch systemisch mit Tetrazyklinen behandelt.
Wissenschaft
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...
Wissenschaft
Wie Cannabis die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigt
Wer schwanger werden will, sollte sich von Cannabis lieber fernhalten. Denn eine Studie zeigt, wie sich THC, der psychoaktive Inhaltsstoff von Cannabis, bei Frauen auf die Eizellen auswirkt. Zumindest im Reagenzglas reifen die Eizellen unter Einfluss der Droge demnach schneller, wobei häufiger Fehler bei der Verteilung der...