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Rosazea
Rosacea chronische Hauterkrankung des Gesichts mit fleckförmigen Rötungen, Schuppungen, Besenreisergefäßen (Teleangiektasie), Knötchen und Eiterbläschen, vor allem im Bereich von Stirn, Nase (auch Rhinophym), Kinn und Wangen. In schweren Fällen sind die Augen mitbeteiligt. Die Rosazea beginnt meist im fünften Lebensjahrzehnt, wahrscheinlich aufgrund einer genetischen Veranlagung, die durch Tee-, Kaffee- und Alkoholkonsum, Haarbalgmilben oder Magen-Darm-Störungen zum Tragen kommt. Die Behandlung besteht in milder Reinigung der betroffenen Hautpartien und lokaler Anwendung von antibiotikahaltigen Salben. Bei Augenbeteiligung wird auch systemisch mit Tetrazyklinen behandelt.
Wissenschaft
Leuchtende Forschungshelfer
Das grün fluoreszierende Protein und seine Nachfolger bringen Licht und Farbe in die Welt der Zellen: Sie sind unverzichtbare Werkzeuge der Mikroskopie – und neue Anwendungen stehen bevor. von JULIETTE IRMER Das grün fluoreszierende Protein, kurz GFP genannt, hat eine erstaunliche Karriere hinter sich: Millionen Jahre lang hatte...
Wissenschaft
Antarktis: Mehr Stürme durch schmelzendes Meereis
Lange galt das antarktische Meereis als relativ robust, doch inzwischen nagt auch an ihm der Klimawandel. Im Februar 2023 erreichte das Meereis rund um den Südkontinent die geringste Ausdehnung seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1980. Eine Studie zeigt nun, wie sich der Verlust dieser Eisdecke auf das Klimasystem auswirkt....