Wissensbibliothek
Wie entwickelte sich die ökumenische Bewegung?
Das Zeitalter der Ökumene begann mit dem langsamen Rückgang der kolonialistischen Bestrebungen im 20. Jahrhundert. Auf der ersten ökumenischen Vollversammlung 1948 in Amsterdam wurde der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) gegründet. Mitglieder wurden protestantische und orthodoxe Kirchen aus aller Welt. Die römisch-katholische Kirche beharrte damals noch strikt auf ihrem Alleinvertretungsanspruch. In ihren Augen hatten alle Kirchen der Welt ursprünglich zur römisch-katholischen Kirche gehört und waren im Lauf der Zeit von ihr abgefallen. Heute schickt der Vatikan zumindest Beobachter zu den ökumenischen Versammlungen. Seit den 1960er Jahren kamen zunehmend die drängenden politischen und wirtschaftlichen Probleme auf die Agenda der ökumenischen Vollversammlungen.
Freundschaft unter Affen
Verhaltensforscher interessieren sich sehr für das soziale Miteinander von Affen als nächste Verwandte des Menschen. Gute Bedingungen für ihre Beobachtungen bieten Parks wie der Affenberg Salem in der Nähe des Bodensees, wo halbwilde Berberaffen in natürlicher Umgebung leben. von CHRISTIAN JUNG Affen toben durchs Geäst, es knackt...
Eine Fliege für die Forschung
Die Taufliege Drosophila melanogaster ist ein winziges Tier – mit großem Potenzial für die Wissenschaft. Genetiker, Krebsforscher und Neurowissenschaftler untersuchen seit rund 120 Jahren an ihr, wie das Gehirn Verhalten steuert. Und sie hat noch nicht ausgedient. von TIM SCHRÖDER Wer Obst im Sommer offen herumstehen lässt, merkt...