Lexikon

Welfenschatz

Reliquienschatz des Hauses Braunschweig-Lüneburg (Burg Dankwarderode), bestehend aus Reliquiaren u. a. Gegenständen des sakralen Kunstgewerbes aus dem 11.15. Jahrhundert; die Stücke gehen z. T. auf Stiftungen der Welfen zurück. 1671 gelangte der Welfenschatz aus dem Braunschweiger Dom in die Schlosskirche zu Hannover, 1862 in das Welfenmuseum; 1930 wurde er verkauft. Seit 1935 konnten die geschichtlich wichtigsten und künstlerisch bedeutendsten Gegenstände zurückgekauft werden: das Welfenkreuz (11. Jahrhundert), das Portatile des Eilbertus (11501160), das Kuppelreliquiar (um 1175) und das Plenar Ottos des Milden (1339). Das berühmte Evangeliar Heinrichs des Löwen, das König Georg V. aus dem Prager Domkapitel erworben und dem Welfenschatz hinzugefügt hatte, wurde 1983 zum Preis von 32,5 Mio. DM (16,6 Mio. Euro) in die Bundesrepublik Deutschland zurückersteigert.
Grafik zeigt die Bewegung einer Klaviertaste im Verlauf des Anschlags
Wissenschaft

Wie Pianisten die Klangfarbe gestalten

Ein Klavier kann ganz unterschiedliche Klangfarben hervorbringen: Je nachdem, wie es gespielt wird, können die gleichen Töne hell oder dunkel, klar oder verschwommen, leicht oder schwer klingen. Eine Studie zeigt nun erstmals, welche subtilen Fingerbewegungen der Pianisten die verschiedenen Timbres erzeugen. Demnach lässt sich...

Glaube.jpg
Wissenschaft

Magie mit Menschen und Magneten

Vor 100 Jahren schlug der junge Physiker Ernst Ising ein Modell vor, mit dem er magnetische Eigenschaften fester Körper verstehen wollte. Sein als Dissertation eingereichter Ansatz hat in dieser Hinsicht zwar kaum Fortschritte gebracht, erlangte jedoch im Laufe der Zeit weit über seine erste Anwendung hinaus Bedeutung in der...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon