Lexikon
Welfenschatz
Reliquienschatz des Hauses Braunschweig-Lüneburg (Burg Dankwarderode), bestehend aus Reliquiaren u. a. Gegenständen des sakralen Kunstgewerbes aus dem 11.–15. Jahrhundert; die Stücke gehen z. T. auf Stiftungen der Welfen zurück. 1671 gelangte der Welfenschatz aus dem Braunschweiger Dom in die Schlosskirche zu Hannover, 1862 in das Welfenmuseum; 1930 wurde er verkauft. Seit 1935 konnten die geschichtlich wichtigsten und künstlerisch bedeutendsten Gegenstände zurückgekauft werden: das Welfenkreuz (11. Jahrhundert), das Portatile des Eilbertus (1150–1160), das Kuppelreliquiar (um 1175) und das Plenar Ottos des Milden (1339). Das berühmte Evangeliar Heinrichs des Löwen, das König Georg V. aus dem Prager Domkapitel erworben und dem Welfenschatz hinzugefügt hatte, wurde 1983 zum Preis von 32,5 Mio. DM (16,6 Mio. Euro) in die Bundesrepublik Deutschland zurückersteigert.
Wissenschaft
Neues Recycling-Verfahren für Kunststoffe
Mit einer neuen Methode ist es Forschenden gelungen, im Labormaßstab die beiden am häufigsten eingesetzten Kunststoffe Polyethylen und Polypropylen effektiv chemisch zu recyclen. Erzeugt werden dabei die Gase Propylen und Isobutylen, die wiederum als Ausgangsstoffe für neue Plastikprodukte dienen können. Bevor das Verfahren...
Wissenschaft
Wie lang ist die Küste der britischen Insel?
Die obige Frage erwartet man vielleicht im Rahmen eines Geografie-Tests in einer britischen Schule. Aber nicht als Titel in einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 1967. Die Küste ist halt so lang, wie sie ist und fertig. Dumme Frage! Warum sollte sich die Wissenschaft damit beschäftigen? Kam der Queen ihr Reich nach der...