Lexikon

Altenpflegegesetz

Abkürzung AltPflG, Gesetz über die Berufe in der Altenpflege in der Fassung vom 25. 8. 2003; stellt die Ausbildung zum Altenpfleger/ zur Altenpflegerin, die bisher jeweils in den einzelnen Bundesländern geregelt war, auf eine bundeseinheitliche Grundlage. Die Altenpflegeausbildung dauert grundsätzlich 3 Jahre und vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine selbständige und eigenverantwortliche Pflege, Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen (§ 3). Sie besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung, deren Anteil überwiegt (§ 4 Abs. 1). Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt die Altenpflegeschule (§ 4 Abs. 4). Die praktische Ausbildung erfolgt in Altenheimen bzw. stationären Pflegeeinrichtungen und in ambulanten Pflegediensten. Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung in der Altenpflege ist der Realschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss.
Wissenschaft

Rätselhafter Kernzerfall

Kernphysikern gelang die Vermessung einer extrem seltenen Zerfallsart von Atomkernen. Doch die Ergebnisse werfen Fragen auf. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn Atomkerne radioaktiv zerfallen oder von hochenergetischen Teilchen getroffen werden, geraten sie meist in einen angeregten Zustand, fallen jedoch schnell wieder in den Grundzustand...

Stickstoffdioxid, Feinstaub, Luft, Lunge
Wissenschaft

Kleine Teilchen mit großer Wirkung

Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...

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