Wissensbibliothek

Wie werden die Eindringlinge bekämpft?

Gelingt es einem Krankheitserreger, durch eine Verletzung, Verbrennung oder Verätzung in die Haut einzudringen oder über die Schleimhaut in das Gewebe vorzustoßen, wird er von einer ganzen Armee von zellulären und chemischen Abwehrsoldaten erwartet.

Fresszellen: Fresszellen werden auch Phagozyten genannt. Sie gelangen mit dem Blut zum Infektionsort, spüren dort die Krankheitserreger auf und beginnen nach Entdeckung von Fremdpartikeln oder Erregern mithilfe Pseudopodien genannter Scheinfüßchen oder Ausstülpungen mit dem Einschluss und der Verdauung (Phagozytose) der Eindringlinge. Die zwei Haupttypen der Fresszellen sind die Makrophagen und die neutrophilen Granulozyten.

Natürliche Killerzellen: Die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) sind große Lymphozyten. Sie befinden sich in den Lymphknoten oder zirkulieren im Blut. Sie wenden sich gegen Krebszellen und virusinfizierte Körperzellen. Natürliche Killerzellen spüren veränderte Zellen auf, stellen eine Bindung zu ihnen her und zerstören sie durch zellschädigende Toxine.

Antimikrobische Abwehrsubstanzen: Mehr als 20 im Blut zirkulierende und erst durch eine Infektion aktivierte Eiweiße – Komplementsystem genannt – verstärken die Wirkung der verschiedenen Teile des Abwehrsystems. Die Interferone gehen beispielsweise mit den noch nicht befallenen Nachbarzellen eine Verbindung ein, durch die jene weniger anfällig gegenüber einer Infizierung durch einen Virus werden. Interferone verstärken außerdem die Aktivität von Fress- und Killerzellen und hemmen das Tumorwachstum.

Umami, Weihnachtliche Traditionen
Wissenschaft

Ein Fest der kulinarischen Unvernunft

Weihnachten und gutes Essen gehören für viele Menschen zusammen. Wir wollen uns etwas Gutes gönnen. Dafür verschieben wir Gedanken an Kalorien, Tierwohl oder Nachhaltigkeit gerne auf die Zeit nach den Feiertagen. von ELENA BERNARD Der Tisch ist festlich gedeckt, im Hintergrund erklingt leise Weihnachtsmusik und der Geruch nach...

Hirsch, Geweih
Wissenschaft

Bewaffnet die Stirn bieten

Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon