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Warum wurde die Kämpferin hingerichtet?

Weil sich das Kriegsglück wendete und die Engländer sich ihrer nach ihrer Gefangennahme bequem durch die Inquisition entledigen wollten. Nach der Krönung wollte Jeanne die Engländer endgültig aus dem Land vertreiben, doch der König verhielt sich zögerlich. Als er sie dann endlich doch Paris angreifen ließ, kam es zu einem ersten militärischen Misserfolg. Als sie am 23. Mai 1430 im belagerten Compiègne einzog, wurde sie von den mit England verbündeten Burgundern gefangen genommen und für 10000 Gold-Livres an die Engländer nach Rouen ausgeliefert.

Ab Januar 1431 wurde Jeanne d'Arc der Inquisitionsprozess gemacht. Die englischen Besatzer wollten sich die Hände nicht schmutzig machen und überließen die Verurteilung dem französischen Klerus. Nach mehreren Monaten peinlicher Befragungen und erneuter Untersuchung ihrer Jungfernschaft sollte sie am 24. Mai 1431 zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt werden. Direkt vor der Urteilsverkündung widerrief sie aus Todesangst und wurde zu lebenslänglich bei Wasser und Brot verurteilt. Die Engländer waren empört und suchten nach Indizien für einen Rückfall. Als Jeanne einige Tage später wieder Männerkleidung trug, war einer der Hauptanklagepunkte erneut erfüllt: Die Jungfrau wurde nun endgültig als Hexe und Ketzerin zum Tod verurteilt und am 30. Mai 1431 auf dem Alten Marktplatz von Rouen verbrannt.

Knochen der linken Hand des gefundenen Skeletts von Paranthropus boisei
Wissenschaft

So sahen die Hände der frühen Homininen aus

Vor etwa 1,5 Millionen Jahren lebten mehrere Vormenschen-Gruppen in Afrika, darunter Vertreter des Paranthropus boisei. Von diesem entfernten Verwandten des modernen Menschen haben Paläontologen nun ein ungewöhnliches Set an fossilen Knochen entdeckt. Unter den Fundstücken sind erstmals auch Handknochen von Paranthropus boisei....

mongolische Gazelle mit GPS-Sender am Hals
Wissenschaft

Wanderkarte der Huftiere hilft Gazelle und Co zu schützen

Ob Rentier, Gämse oder Gnu: Huftiere legen regelmäßig große Distanzen zurück und treffen dabei immer häufiger auf menschengemachte Hürden wie Schienen. Wissenschaftler haben nun erstmals die weltweiten Wanderbewegungen von 20 Huftierarten in einer digitalen Karte zusammengefasst. In dem Online-Atlas sind die detaillierten Routen...

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