Lexikon
Bildmessung
Photogrammmetriewissenschaftliches Messverfahren, einen Teil der Erdoberfläche nach Lage und Höhe aus stereoskopischen Bildern wiederzugeben. Die Erdbildmessung (terrestrische Photogrammmetrie) bedient sich dabei fester Aufnahmeorte vom Erdboden aus. Die Luftbildmessung (Aerophotogrammmetrie) gewinnt Luftbilder verschiedener Aufnahmerichtung, die auf die Grundriss-(Senkrecht-)darstellung einer Karte umgebildet werden müssen (Entzerrung). Ein besonderer Zweig der Bildmessung, die Raumbildmessung (Stereophotogrammmetrie), ist im Gegensatz zur älteren Messtisch-Bildmessung das herrschende Verfahren zur photogrammmetrischen Punkt- und Linienbestimmung mit Hilfe der Auswertegeräte und auf der Grundlage von stereoskopischen Messbildern, um Punkte in entzerrten Luftbildern mit geodätisch vermessenen Bodenpunkten identifizieren zu können und erst dadurch die Bildmessung für die Bildkartierung und Geländeaufnahme in Karten nutzbar zu machen.
Po: Satellitenaufnahme
Po: Satellitenaufnahme
Landsat-4-Bild der Po-Mündung in die Adria. Die Mündung verschiebt sich pro Jahr 70 Meter ins Meer hinaus.
© wissenmedia/Engelhardt
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Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze
Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...