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Hat Graf Dracula wirklich gelebt?
Ja, Graf Dracula gab es wirklich! Er ist der wohl berühmteste Vampir der Literatur. 1897 gelang es dem irischen Schriftsteller Bram Stoker (1847–1912) in seinem Roman »Dracula«, die Überlieferung der grausamen Taten des walachischen Fürsten Vlad III. Draculea, genannt Tepes (»der Pfähler«), mit der Vampirmythologie zu verknüpfen. Vlad Tepes lebte von etwa 1430 bis 1476 und gilt wegen seiner Erfolge gegen die osmanischen Invasoren und den einheimischen Hochadel als Volksheld, zugleich aber auch als folternder Sadist. Stoker schildert den Grafen als Untoten, der seit 400 Jahren die Tage in seinem Sarg verbringt und nachts sein Schloss verlässt, indem er eidechsen- oder fledermausgleich senkrechte Mauern hinabklettert, um Menschen durch seine Bisse mit dem Vampirismus zu infizieren.
Das Wort Vampir stammt aus dem Serbokroatischen und bezeichnet einen Wiedergänger oder Nachtzehrer – einen Toten, der wegen einer ungesühnten Schuld keine Ruhe findet und andere Menschen schädigt, vor allem, indem er ihnen Blut und damit Lebensenergie entzieht.
Gläserne Federn fürs Ohr zum Allaus reinem Glas
Forscher entwickeln einen neuen Detektor für Gravitationswellen – das Einstein-Teleskop. Sein Kernstück sind Sensoren aus purem Glas. von ANDREAS THOSS und PASCAL BIRCKIGT Gravitationswellen sind bizarre Erscheinungen: periodische Verzerrungen von Raum und Zeit, die mit Lichtgeschwindigkeit das Weltall durchziehen – ausgelöst...
Hoch hinaus
Wie eine Mutation Streifengans und Sperbergeier zu ungeahnten Höhenflügen verhilft. Von RALF STORK Es gibt Lebensräume, die sind weniger anspruchsvoll als die Hochebenen Zentralasiens. Nachts und im Winter wird es dort empfindlich kalt. Und wer jemals in Höhen von 4.000 Metern unterwegs war, weiß: Die Luft ist dort so dünn, dass...