Daten der Weltgeschichte
Oktober 1901
Deutschland
Der S. Fischer Verlag veröffentlicht in Berlin den Roman „Buddenbrooks. Verfall einer Familie“ von Thomas Mann in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Das Werk wird ein Welterfolg. Der 26-jährige Lübecker Patriziersohn, der sich – ohne Abitur und Berufsausbildung – bisher erst mit einigen Novellen („Der kleine Herr Friedemann“, 1898) einem kleinen Kreis von Literaturfreunden als Autor bekannt gemacht hatte, steht am Beginn einer beispiellosen literarischen Karriere. 1929 wird er mit den Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. In „Buddenbrooks“ beschreibt Mann am Beispiel des moralischen Niedergangs einer Lübecker Kaufmannsfamilie die Krise des europäischen Bürgertums. Seinen eigenen gesellschaftlichen Aufstieg im Großbürgertum befördert Mann 1905 durch seine Heirat mit der Professoren- und Bankierstochter Katja Pringsheim. Aus ihrer Ehe gingen die Schriftsteller Erika (1905), Klaus (1906) und Golo (1909) hervor.
Besser vorbereitet
Die Gefahr einer nächsten Pandemie ist stets präsent. Was Wissenschaftler tun, damit gefährliche Erreger frühzeitig erkannt werden. von RAINER KURLEMANN Einmal in der Woche bringt die Paketpost gekühlte Gefäße mit einer trüben Brühe in das Labor von Emanuel Wyler. Der Wissenschaftler am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin...
Eine neue Art von Internet
Die Quantenkommunikation verspricht einen sicheren Austausch von Daten – per Glasfaser oder über Satellit und rund um die Welt. Ist das noch ferne Zukunftsmusik oder schon bald Realität? von DIRK EIDEMÜLLER Der Quantencomputer ist in aller Munde. Weltweit sind regelmäßig neue Fortschritte der Forscher in den Schlagzeilen. Das ist...