Lexikon
Luftaufnahme
Luftbild; Aerofotografiedie fotografische Aufnahme aus Luftfahrzeugen und deren Auswertung. Die erste Luftaufnahme (von Paris 1858) wurde von dem französischen Fotografen Nadar (* 1820, † 1910) von einem Ballon aus aufgenommen. Später erfolgten Luftaufnahmen aus Luftschiffen und Fesselballons, heute vor allem aus Flugzeugen sowie von Satelliten. Automatische Reihenbilder bilden streifenweise das überflogene Gelände ab, normalerweise mit 30% Überdeckung zum vorhergehenden und folgenden Bild sowie zum Nachbarstreifen.
Anwendungsgebiete
Militärische Luftaufklärung; Landesvermessung zur Kartenaufnahme (Bildmessung); Archäologie (Luftbildforschung); Straßen- und Städteplanung; Forstämter (Waldbestand); Geo- und Hydrologie (Bodenschätze Fotogeologie, Wasserläufe und -regulierung). – Angewendet werden Brennweiten von 15 bis 150 cm, bei Satellitenfotos bis 12,7 m; Flughöhen: 30–20 000 m; die Fluggeschwindigkeiten reichen bis jenseits der Schallgeschwindigkeit (1192,7 km/h), hierbei werden Belichtungszeiten bis zu 1/15 000 s verwendet.
Wissenschaft
Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten
Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...
Wissenschaft
Dicke Kleidung bringt’s nicht
Warum man an kalten Tagen in dicker Kleidung unter Umständen stärker friert als in dünner, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Unter dem Begriff „gefühlte Temperatur“ kann sich mittlerweile jeder etwas vorstellen und weiß daher, dass das Wohlbefinden im Freien nicht nur von der gemessenen Temperatur, sondern maßgeblich von anderen...