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LEXIKON

Luftbildforschung

eine Methode der Archäologie, im Voraus Bodendenkmäler (Grundrisse von ehemaligen Siedlungen, Befestigungen, Grabanlagen u. Ä.) nach Lage und Gestalt zu erkennen, die von der Erde aus nicht zu sehen sind oder keinerlei Oberflächenspuren hinterlassen haben. Man unterscheidet Schattenmerkmale (schräg einfallendes Sonnenlicht am frühen Morgen oder späten Nachmittag macht auch geringfügige Erhebungen sichtbar), Bodenmerkmale (durch den chemischen Eingriff im Boden entstandene Bodenverfärbungen auf einem frisch bestellten Acker) und Bewuchsmerkmale (Unterschiede in Farbe und Höhe des Pflanzenwuchses durch unterschiedliche Durchfeuchtung des Bodens). Heute ist die Luftbildforschung in vielen Gebieten eine Ergänzung der archäologischen Landesaufnahme. (Technik: Luftaufnahme).
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