Lexikon
Luftbildforschung
eine Methode der Archäologie, im Voraus Bodendenkmäler (Grundrisse von ehemaligen Siedlungen, Befestigungen, Grabanlagen u. Ä.) nach Lage und Gestalt zu erkennen, die von der Erde aus nicht zu sehen sind oder keinerlei Oberflächenspuren hinterlassen haben. Man unterscheidet Schattenmerkmale (schräg einfallendes Sonnenlicht am frühen Morgen oder späten Nachmittag macht auch geringfügige Erhebungen sichtbar), Bodenmerkmale (durch den chemischen Eingriff im Boden entstandene Bodenverfärbungen auf einem frisch bestellten Acker) und Bewuchsmerkmale (Unterschiede in Farbe und Höhe des Pflanzenwuchses durch unterschiedliche Durchfeuchtung des Bodens). Heute ist die Luftbildforschung in vielen Gebieten eine Ergänzung der archäologischen Landesaufnahme. (Technik: Luftaufnahme).
Wissenschaft
Einzelgänger-Planeten auf der Spur
Sie besitzen planetenähnliche Masse, sind aber nicht an einen Stern gebunden: Das Webb-Teleskop hat sechs neue „Rogue”-Planeten in einem galaktischen Nebel aufgespürt, die Hinweise auf mögliche Bildungsprozesse dieser mysteriösen Einzelgänger-Planeten liefern. Es zeichnet sich demnach ab, dass Himmelskörper, die fünfmal größer...
Wissenschaft
Wasserstoff im Rohr
Er gilt als zentraler Baustein der Energiewende: Wasserstoff. Nun beginnt in Deutschland der Aufbau eines sogenannten Kernnetzes, um ihn zu seinen Nutzern zu bringen. Es basiert großenteils auf bestehenden Erdgasleitungen. Wie gut taugen sie für Wasserstoff? von KATJA MARIA ENGEL Künftig soll klimaschonend erzeugter, „grüner“...