Lexikon
Luftbildforschung
eine Methode der Archäologie, im Voraus Bodendenkmäler (Grundrisse von ehemaligen Siedlungen, Befestigungen, Grabanlagen u. Ä.) nach Lage und Gestalt zu erkennen, die von der Erde aus nicht zu sehen sind oder keinerlei Oberflächenspuren hinterlassen haben. Man unterscheidet Schattenmerkmale (schräg einfallendes Sonnenlicht am frühen Morgen oder späten Nachmittag macht auch geringfügige Erhebungen sichtbar), Bodenmerkmale (durch den chemischen Eingriff im Boden entstandene Bodenverfärbungen auf einem frisch bestellten Acker) und Bewuchsmerkmale (Unterschiede in Farbe und Höhe des Pflanzenwuchses durch unterschiedliche Durchfeuchtung des Bodens). Heute ist die Luftbildforschung in vielen Gebieten eine Ergänzung der archäologischen Landesaufnahme. (Technik: Luftaufnahme).
Wissenschaft
Vergorene Früchte als Ursprung menschlichen Alkoholkonsums?
Viele Menschenaffen verzehren gerne vergorenes Fallobst. Wie verbreitet dieses Verhalten allerdings ist, ist noch unklar – unter anderem, weil viele Studien nicht zwischen dem Konsum von frisch gepflückten und vom Boden aufgelesenen, potenziell vergorenen Früchten unterscheiden. Ein Forschungsteam schlägt deshalb vor, einen...
Wissenschaft
Wie sich das Immunsystem verjüngen lässt
Für die Reifung der T-Zellen des Immunsystems ist normalerweise der Thymus zuständig. Dieses Organ schrumpft und schwächelt jedoch mit zunehmendem Alter. Forschende haben nun einen Weg gefunden, wie die Leber einen Teil seiner Aufgaben im Alter übernehmen kann. An Mäusen demonstrierte das Team, dass eine mRNA-Impfung die Leber...