Lexikon
Brutknospen
Knospen, die sich von der Mutterpflanze ablösen und zu neuen Pflanzen heranwachsen können. Verdicken sich die Brutknospen durch eine Einlagerung von Reservestoffen in den Achsenkörper oder in die erste Wurzel und nehmen sie dadurch eine knollenförmige Gestalt an, so werden sie als Bulbillen bezeichnet. Werden die Reservestoffe dagegen von den Blättern der Knospe eingespeichert, spricht man von Brutzwiebeln (Laucharten, Zahnwurz). Zu den Brutknospen zählen auch die Überwinterungsknospen (Hibernakeln) vieler Wasserpflanzen.
Wissenschaft
Die DNA als zweite Geige
„Wir haben das Geheimnis des Lebens gefunden!“ Diesen Jubelschrei soll Francis Crick ausgestoßen haben, als er zusammen mit James Watson im Februar 1953 in eine Kneipe namens „Eagle“ gerannt kam, nachdem das Duo auf die Idee gekommen war, sich die Struktur des Erbmaterials DNA als Doppelhelix vorzustellen. Vermutlich hätte ihnen...
Wissenschaft
Archäologe aus Leidenschaft
Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Grabungen auf dem...