Lexikon

Dhikr-Meditation

[arabisch-persisch-türkisch gedenken, erinnern]
in der islamischen Mystik geübte Praxis des „Gottgedenkens“: eine Mischung aus litaneiartigen Gebeten und Gottesanrufungen, verbunden mit körperlichen Übungen. Bereits im Koran spielt Dhikr eine wichtige Rolle. So ist das rituelle Pflichtgebet nicht ohne Dhikr zu verstehen: „Und verrichte das Gebet! Das Gebet verbiete, was abscheulich und verwerflich ist. Aber Gottes zu gedenken bedeutet mehr“ (29,45). Der Koran hebt das Gedenken des Namens Gottes besonders hervor: „Gedenke nun des Namens deines Herrn und wende dich von ganzem Herzen ihm zu!“ (73,8). Oder „Und gedenke morgens und abends des Namens deines Herrn“ (76,25). Das Gottgedenken geschieht einerseits durch die Rezitation der Kurzformeln Subhanallah („Gepreisen sei Gott“), Al-hamduli-llah („Lob sei Gott“), Allahu akbar („Gott ist am größten“) beziehungsweise durch die Anrufung der „99 schönen Namen Gottes“.
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Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
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