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Wie entwickelte sich der neue Glaube in Japan?
Der Buddhismus gelangte nach der Zeitenwende nach China. Der indische Mönch Bodhidharma, 28. indischer Patriarch des Buddhismus, brachte im 6. Jahrhundert n. Chr. die Meditationsschule (dhyana) nach China. Aus ihr ging durch den Kontakt mit dem Daoismus die Chan-Schule hervor. Über Korea wurde der Buddhismus nach Japan vermittelt und Ende des 6. Jahrhunderts eingeführt.
Abgeleitet vom chinesischen Begriff Chan, Meditation, entwickelte sich Bodhidharmas Lehre der Versenkung Jahrhunderte später zum japanischen Zen-Buddhismus. Die um 1200 beziehungsweise 1300 von den zwei Lehrern Dogen und Eisai geprägten Schulen Soto und Rinzai erfuhren bald große Popularität. Besonders der Kriegerstand, die Samurai, interessierten sich für die neuen Lehren und deren Ethos der Disziplin. Die daraus gewachsenen Kräfte nahmen starken Einfluss auf die japanische Kunst, Kultur und Landschaftsgestaltung und finden Ausdruck etwa in der Teezeremonie und in den Zen-Gärten.
Atme!
Die Luft aus der Umgebung muss in den Körper. Diesen Übergang hat die Evolution unterschiedlich gestaltet. Von BETTINA WURCHE Der Begriff Atmung bezeichnet den Gasaustausch in Lebewesen zur Energiegewinnung. Bei Tieren, vielen Pilzen sowie den aeroben Mikroorganismen ist es das Sauerstoffgas, das die Kette von chemischen...
Sichere Depots für Wasserstoff
Wasserstoff, der etwa mit Solarstrom produziert wurde, über längere Zeit aufzubewahren, ist eine Herausforderung. Möglichkeiten dazu bieten Hohlräume in unterirdischen Salzstöcken – oder Eisenerz. von CHRISTIAN BERNHART(Eisenspeicher) und RALF BUTSCHER Am 9. Mai 2025 war es soweit: Auf einem Gelände bei Etzel, einem Teilort der...