Lexikon
Dictạtor
[
lat., „Befehlshaber“
]in der röm. Republik ein Ausnahmebeamter, für den das Kollegialitätsprinzip nicht galt, dessen Amtszeit jedoch auf maximal ein halbes Jahr beschränkt war. Der D. wurde vorwiegend in Zeiten massiver militär. Bedrohung, aber auch zur Durchführung bestimmter religiöser Zeremonien eingesetzt. In der späten Republik wurde die Einrichtung der Diktatur zur Legalisierung revolutionärer Maßnahmen u. Zustände benutzt (Sulla als „verfassunggebender D.“, Cäsar als „D. auf Lebenszeit“).
Wissenschaft
Mehrsprachigkeit hält jung
Mehrsprachigkeit kann nicht nur die kulturelle Kompetenz fördern, sondern auch die Gesundheit. Das legt eine Studie nahe, die Daten von mehr als 86.000 Teilnehmenden in 27 europäischen Ländern ausgewertet hat. Demnach liegt das biologische Alter von multilingualen Personen oft unterhalb ihres tatsächlichen Alters; bei Menschen,...
Wissenschaft
Wenn das Gehirn ausfällt
Forschende entwickeln Implantate und Wearables, um Patienten das Leben mit Epilepsie zu erleichtern. von SUSANNE DONNER Viele ahnen es sicherlich nicht: Aber fast jeder Zehnte hierzulande erlebt im Laufe seines Lebens tatsächlich selbst einen epileptischen Anfall. Nicht selten wird er durch ein konkretes Ereignis ausgelöst: Nach...