Lexikon
Einkommenspolitik
die Gesamtheit der Bestrebungen, Handlungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, den Entstehungsprozess des Einkommens zu ordnen, zu beeinflussen oder unmittelbar zu steuern. Ziel ist es, die Lenkung der Einkommen in eine stabilitätspolitisch als wünschenswert angesehene Richtung zu bringen, insbesondere das wirtschaftspolitische Ziel der Stabilität des Preisniveaus zu erreichen. Instrumente: 1. Indirekte Einkommenspolitik: Abbau der Verbandsmacht durch Maßnahmen zur Intensivierung des Wettbewerbes und zur Regelung des Verbandswesens und der Einkommensprozesse. – 2. Kooperation zwischen Regierung und Wirtschaftsverbänden, informell als „sozialer Dialog“ oder formell als „konzertierte Aktion“. – 3. Richtlinien des Staates, differenzierbar nach der Verbindlichkeit, der Zielrichtung und der Steuergröße. – 4. Direkte Kontrollen der Lohn und Nichtlohneinkommen durch Lohn- und Preisstopp, Zinsfestschreibung u. a.
Wissenschaft
Gehirne von Optimisten ticken ähnlich
Optimisten verfügen meist über bessere soziale Netzwerke und sind gesellschaftlich integrierter als Pessimisten. Warum das so ist, könnte nun ein Experiment erklären. Demnach funktionieren die Gehirne von Optimisten sehr ähnlich, wenn es um die Vorstellung zukünftiger Entwicklungen und Ereignisse geht. Die Denkorgane von...
Wissenschaft
Magie mit Menschen und Magneten
Vor 100 Jahren schlug der junge Physiker Ernst Ising ein Modell vor, mit dem er magnetische Eigenschaften fester Körper verstehen wollte. Sein als Dissertation eingereichter Ansatz hat in dieser Hinsicht zwar kaum Fortschritte gebracht, erlangte jedoch im Laufe der Zeit weit über seine erste Anwendung hinaus Bedeutung in der...