Lexikon
Einkommenspolitik
die Gesamtheit der Bestrebungen, Handlungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, den Entstehungsprozess des Einkommens zu ordnen, zu beeinflussen oder unmittelbar zu steuern. Ziel ist es, die Lenkung der Einkommen in eine stabilitätspolitisch als wünschenswert angesehene Richtung zu bringen, insbesondere das wirtschaftspolitische Ziel der Stabilität des Preisniveaus zu erreichen. Instrumente: 1. Indirekte Einkommenspolitik: Abbau der Verbandsmacht durch Maßnahmen zur Intensivierung des Wettbewerbes und zur Regelung des Verbandswesens und der Einkommensprozesse. – 2. Kooperation zwischen Regierung und Wirtschaftsverbänden, informell als „sozialer Dialog“ oder formell als „konzertierte Aktion“. – 3. Richtlinien des Staates, differenzierbar nach der Verbindlichkeit, der Zielrichtung und der Steuergröße. – 4. Direkte Kontrollen der Lohn und Nichtlohneinkommen durch Lohn- und Preisstopp, Zinsfestschreibung u. a.
Wissenschaft
Vom Laserblitz zum Teilchenstrahl
Teilchenbeschleuniger liefern brillante Röntgenstrahlung, etwa für die Forschung an Akkus oder Viren. Doch die Anlagen sind groß und teuer. Neue, kleinere und sparsamere Quellen nutzen Laserlicht und könnten neben Röntgen- und Elektronenstrahlen bald auch Protonen und Neutronen auf Knopfdruck liefern. von ANDREA THOSS Seit...
Wissenschaft
Der vermessene Himmel
Unsere kosmische Adresse: Der Galaxiensuperhaufen Laniakea und was dahinter kommt. von RÜDIGER VAAS Auch Astronomen – und angesichts des funkelnden Sternenhimmels vielleicht ganz besonders sie – haben einen Sinn für Poesie. „Die Stellung des Menschen im Weltall. „In den alten Zeiten, als das Wünschen noch half“, wie es im Märchen...