Lexikon
Einkommenspolitik
die Gesamtheit der Bestrebungen, Handlungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, den Entstehungsprozess des Einkommens zu ordnen, zu beeinflussen oder unmittelbar zu steuern. Ziel ist es, die Lenkung der Einkommen in eine stabilitätspolitisch als wünschenswert angesehene Richtung zu bringen, insbesondere das wirtschaftspolitische Ziel der Stabilität des Preisniveaus zu erreichen. Instrumente: 1. Indirekte Einkommenspolitik: Abbau der Verbandsmacht durch Maßnahmen zur Intensivierung des Wettbewerbes und zur Regelung des Verbandswesens und der Einkommensprozesse. – 2. Kooperation zwischen Regierung und Wirtschaftsverbänden, informell als „sozialer Dialog“ oder formell als „konzertierte Aktion“. – 3. Richtlinien des Staates, differenzierbar nach der Verbindlichkeit, der Zielrichtung und der Steuergröße. – 4. Direkte Kontrollen der Lohn und Nichtlohneinkommen durch Lohn- und Preisstopp, Zinsfestschreibung u. a.
Wissenschaft
Wann ist Nd am Ende?
Geschrieben ist die Sache eindeutig: Ende ist Ende. Aber wenn Chemikerinnen und Chemiker von Ende sprechen, meinen sie vielleicht Nd – das chemische Elementsymbol für Neodym. Der Name ist den meisten vermutlich schon einmal untergekommen, und manche werden sogar wissen, dass es ein Element der sogenannten Seltenen Erden...
Wissenschaft
»Von der Petrischale bis zum Acker«
Mikroplastik, Lärmverschmutzung, Trockenstress: Im Interview erzählt Matthias Rillig, wie er die Auswirkungen des globalen Umweltwandels auf unsere Böden erforscht. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Prof. Rillig, was verstehen Sie unter den sogenannten Global-Change-Faktoren? Es gibt drei Kriterien: Diese Faktoren sind...
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