Lexikon

Konjunktrpolitik

die Gesamtheit der Maßnahmen, die auf eine Dämpfung der konjunkturellen Schwankungen, d. h. eine Verstetigung der Entwicklung von Produktion, Einkommen und Beschäftigung ausgerichtet sind. Ziele der Konjunkturpolitik (für die Bundesrepublik Deutschland im Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft vom 8. 6. 1967 festgeschrieben) sind Preisniveaustabilität, hoher Beschäftigungsstand (Vollbeschäftigung), außenwirtschaftliches Gleichgewicht (Zahlungsbilanzgleichgewicht) und angemessenes Wirtschaftswachstum, die auch als magisches Viereck bezeichnet werden. Voraussetzungen für konjunkturpolitisches Handeln ist die Kenntnis der Zusammenhänge des Wirtschaftsablaufs und deren empirische Analyse. Die wichtigsten Bereiche der Konjunkturpolitik sind die Geld- und Fiskalpolitik, Maßnahmen der außenwirtschaftlichen Absicherung und die Einkommenspolitik. Starken Einfluss auf die Konjunktur- und Wirtschaftspolitik des 20. Jahrhunderts übte die Lehre von John Maynard Keynes aus.
Wikinger
Wissenschaft

Die Wikinger kamen mit Pferd und Hund

Auf einem englischen Wikingerfriedhof aus dem 9. Jahrhundert wurden in einem Grab Knochen von Menschen und Tieren gefunden. Das Überraschende: Die Wikinger hatten diese Tiere über die Nordsee mitgebracht. von ALEXANDRA BLOCH PFISTER Mehr als 300 Jahre überfielen, plünderten und brandschatzten Wikinger europäische Küstenregionen,...

Mastodon
Wissenschaft

Neue Einblicke in die Evolution des Mastodons

Neben den Mammuts gab es während der Eiszeit noch ein weiteres Rüsseltier – das Mastodon. Dessen Evolutionsgeschichte ist offenbar komplexer als bisher angenommen. Das zeigen Analysen alter DNA aus den Knochen und Stoßzähnen von sieben Exemplaren dieser amerikanischen Megafauna. Demnach wanderten die Mastodons in Folge von...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon