Lexikon
Konjunktụrpolitik
die Gesamtheit der Maßnahmen, die auf eine Dämpfung der konjunkturellen Schwankungen, d. h. eine Verstetigung der Entwicklung von Produktion, Einkommen und Beschäftigung ausgerichtet sind. Ziele der Konjunkturpolitik (für die Bundesrepublik Deutschland im Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft vom 8. 6. 1967 festgeschrieben) sind Preisniveaustabilität, hoher Beschäftigungsstand (Vollbeschäftigung), außenwirtschaftliches Gleichgewicht (Zahlungsbilanzgleichgewicht) und angemessenes Wirtschaftswachstum, die auch als magisches Viereck bezeichnet werden. Voraussetzungen für konjunkturpolitisches Handeln ist die Kenntnis der Zusammenhänge des Wirtschaftsablaufs und deren empirische Analyse. Die wichtigsten Bereiche der Konjunkturpolitik sind die Geld- und Fiskalpolitik, Maßnahmen der außenwirtschaftlichen Absicherung und die Einkommenspolitik. Starken Einfluss auf die Konjunktur- und Wirtschaftspolitik des 20. Jahrhunderts übte die Lehre von John Maynard Keynes aus.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben unser aller Zusammenleben stark beeinflusst. Von den Kontaktbeschränkungen mit am meisten betroffen waren Kinder und Jugendliche, was sich häufig in psychischen Folgen zeigte. Nun legen Gehirnscans nahe, dass die Lockdowns auch die Gehirnentwicklung von Teenagern verändert haben....