Lexikon

Vollbeschäftigung

genauer: hoher Beschäftigungsgrad, ein wichtiges Ziel moderner Wirtschaftspolitik. Alle vorhandenen Arbeitskräfte sollen in Arbeit gebracht und ausreichend entlohnt sein. Man spricht von Vollbeschäftigung, wenn die Zahl der Arbeitslosen das Angebot an offenen Stellen nicht überschreitet. Sie gilt als erreicht, wenn der Anteil der Arbeitslosen an der Zahl der abhängigen Erwerbspersonen eine bestimmte Grenze (zwischen 0,8% und 4%) nicht überschreitet. Der theoretische Begründer der Vollbeschäftigungspolitik ist J. M. Keynes; die Anwendung des wirtschaftspolitischen Grundsatzes vertreten vor allem gemäßigte sozialistische Richtungen.
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