Lexikon
Phịllips-Kurve
von dem britischen Ökonometriker A. W. Phillips für den Zeitraum 1861–1957 festgestellte und in einer hyperbolischen Kurve abgebildete Beziehung zwischen Arbeitslosenquote und Lohnsatzänderung: je größer die Arbeitslosenquote, desto kleiner die Lohnerhöhung. Von einem Zusammenhang zwischen Lohnsatzänderung und Inflationsrate ausgehend, konstruierten P. A. Samuelson und R. M. Solow eine modifizierte Phillips-Kurve, die die Beziehung zwischen Arbeitslosenquote und Inflationsrate darstellt. Diese ähnlich geformte Kurve zeigt für den Zielkonflikt zwischen Vollbeschäftigung und Preisstabilität (magisches Dreieck), mit welchem Verzicht auf das eine Ziel eine bestimmte Annäherung an das andere verknüpft ist. Doch da sich statistisch nicht klären lässt, welche Variable unabhängig ist und welche abhängig, ist ihre Brauchbarkeit als wirtschaftspolitische Entscheidungshilfe begrenzt; zudem gestehen ihr die von der Existenz einer langfristig stabilen „natürlichen“ Arbeitslosenquote überzeugten Vertreter des Monetarismus nur kurzfristige Geltung zu.
Wissenschaft
Unverzichtbare Kraftpakete
Lange Zeit galten Batterien in Deutschland als eher langweilig. Doch mit dem Aufstieg der Elektromobilität wächst auch das Interesse an den elektrochemischen Speichern. Weltweit suchen nun Forscher nach neuen Technologien, und Unternehmen ringen um Marktanteile. von RALF BUTSCHER Die Nachricht wirkte wie ein Paukenschlag, die am...
Wissenschaft
Auf Inseln läuft das Leben langsamer
Auf Inseln ticken die Uhren anders. Diese Redensart gilt offenbar nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Säugetiere. Denn wenn diese auf Inseln leben, haben sie eine langsamere Lebensweise als ihre Verwandten auf dem Festland, wie Biologen herausgefunden haben. Demnach ist der Stoffwechsel der Inselbewohner oft...
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