Lexikon
soziạle Marktwirtschaft
Form einer Wirtschafts- und Wettbewerbsordnung, deren Ziel es ist, auf der Basis einer Konkurrenzwirtschaft die freie Initiative des Einzelnen mit einem durch Leistungswettbewerb gesicherten sozialen Fortschritt zu vereinen, u. a. durch eine aktive, auf Vollbeschäftigung ausgerichtete Konjunkturpolitik, eine Politik der Einkommensumverteilung und sozialen Sicherung, der Förderung von Eigentum zum Schutz und zur Sicherung wirtschaftlich schwächerer Schichten sowie durch Schaffung einer Rahmenordnung zur Abwehr von Wettbewerbsbeschränkungen. Der Begriff der sozialen Marktwirtschaft wurde in den 1950er Jahren vom damaligen Staatsekretär im Bundeswirtschaftsministerium A. Müller-Armack für die Wirtschaftspolitik des damaligen Bundeswirtschaftsministers und späteren Bundeskanzlers L. Erhard geprägt.
Wissenschaft
Bloß keine Vorurteile!
Algorithmen für Künstliche Intelligenz erstellen aus Daten Verhaltensprofile von Menschen und liefern damit die Grundlagen für Entscheidungen. Daraus ergeben sich ethische Probleme. von KLAUS WAGNER Vor ein paar Jahren in Coral Springs, Florida/USA: Eine 18-Jährige fürchtet zu spät zu einem Termin zu kommen und versucht deshalb...
Wissenschaft
Sturzflug, Segelflug, Schwebeflug
Wie Vögel ihre Körper perfekt an ihren Lebensraum angepasst und entsprechende Flugtechniken entwickelt haben. Von RALF STORK Im zentralen Lichthof des Berliner Naturkundemuseums gibt es ein Exponat von unschätzbarem wissenschaftlichem Wert. Nein, gemeint ist nicht Giraffatitan brancai, das mit 13,27 Metern Höhe größte...