Daten der Weltgeschichte
1756, Massaker an mongolischen Dsungaren
China
Mandschu-Kaiser Qianlong lässt Massaker an den mongolischen Dsungaren im westlichen Zentralasien verüben, die den Charakter eines Völkermordes annehmen. Bis 1758 wird ihr letztes Staatsgebilde vernichtet und die gewachsene Stammesstruktur durch Umsiedlungen der Dsungaren und Ansiedlung von Chinesen zerstört. Hintergrund ist die Befürchtung Qianlongs einer erneuten mongolischen Bedrohung aus dem Norden. Die Durchdringung und aufwändige Absicherung der wirtschaftlich verhältnismäßig wertlosen Gebiete in Nordchina begründet einen Sicherheitscordon vor den südlichen Hauptsiedlungsgebieten Chinas.
Wer ist der bessere Möbelschlepper – Mensch oder Ameise?
Ameisen sind für ihr kollektives, koordiniertes Trageverhalten und ihre Intelligenz bekannt. Aber sind sie einzeln oder in der Gruppe schlauer? Das haben Forscher in einem Experiment getestet. Demnach finden Ameisen als Kollektiv bessere Lösungen für ein Problem als alleine. Sie manövrieren einen sperrigen Gegenstand effektiver...
Routen des Reichtums
Schon seit der Antike blüht der Handel übers Meer. In der Frühen Neuzeit wurde die ganze Welt für den Fernhandel erschlossen –im Menschenhandel mit afrikanischen Sklaven erreichte der Kampf um die größten Profite seinen traurigen Höhepunkt. Von ROLF HEßBRÜGGE Was man in Rom nicht sieht, gibt es nicht und hat es nie gegeben“,...