Daten der Weltgeschichte

1756, Massaker an mongolischen Dsungaren

China

Mandschu-Kaiser Qianlong lässt Massaker an den mongolischen Dsungaren im westlichen Zentralasien verüben, die den Charakter eines Völkermordes annehmen. Bis 1758 wird ihr letztes Staatsgebilde vernichtet und die gewachsene Stammesstruktur durch Umsiedlungen der Dsungaren und Ansiedlung von Chinesen zerstört. Hintergrund ist die Befürchtung Qianlongs einer erneuten mongolischen Bedrohung aus dem Norden. Die Durchdringung und aufwändige Absicherung der wirtschaftlich verhältnismäßig wertlosen Gebiete in Nordchina begründet einen Sicherheitscordon vor den südlichen Hauptsiedlungsgebieten Chinas.

Tonga-Eruption
Wissenschaft

Wie die Eruption des Tonga-Unterseevulkans begann

Der Ausbruch des Unterseevulkans Hunga Tonga-Hunga Ha‘apai im Pazifik hatte katastrophale Folgen und war weltweit detektierbar. Doch was ihn auslöste, war bisher erst in Teilen geklärt. Jetzt haben Forscher Hinweise auf das Ereignis entdeckt, das den Kollaps der Vulkancaldera und den dramatischen Ausbruch auslöste. In...

Galaxien
Wissenschaft

Die größten Strukturen im Weltraum

Sie überbrücken Milliarden Lichtjahre – doch es dürfte sie vielleicht gar nicht geben. von RÜDIGER VAAS Der Begriff ,Fortschritt‘ allein setzt bereits die Horizonte voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen“, bemerkte der Schriftsteller Joseph Roth einmal. Das war nicht im kosmologischen Kontext gemeint, passt...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon