Daten der Weltgeschichte
1756, Massaker an mongolischen Dsungaren
China
Mandschu-Kaiser Qianlong lässt Massaker an den mongolischen Dsungaren im westlichen Zentralasien verüben, die den Charakter eines Völkermordes annehmen. Bis 1758 wird ihr letztes Staatsgebilde vernichtet und die gewachsene Stammesstruktur durch Umsiedlungen der Dsungaren und Ansiedlung von Chinesen zerstört. Hintergrund ist die Befürchtung Qianlongs einer erneuten mongolischen Bedrohung aus dem Norden. Die Durchdringung und aufwändige Absicherung der wirtschaftlich verhältnismäßig wertlosen Gebiete in Nordchina begründet einen Sicherheitscordon vor den südlichen Hauptsiedlungsgebieten Chinas.
»Wir werden an Grenzen stoßen«
Müssen wir auch in Deutschland vor dem Wasser zurückweichen? Langfristig schon, glaubt Michael Kleyer. Der emeritierte Professor für Naturschutz und Landschafts planung von der Universität Oldenburg beschäftigt sich seit Langem mit der Klimaanpassung von Küsten. Das Gespräch führte STEVE PRZYBILLA Professor Kleyer, wie gefährdet...
Gesundheitsprognose per KI
Welches Risiko haben wir aufgrund unserer gesundheitlichen Vorgeschichte für Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Antworten darauf könnte ein neues KI-Modell namens Delphi-2M liefern. Basierend auf ähnlichen Algorithmen wie große Sprachmodelle soll es anhand von Informationen zu Vorerkrankungen und...