Lexikon
Elẹktrogitarre
Abkürzung E-Gitarre, Gitarre mit einem fest angebrachten Tonabnehmer oder Mikrofon, mit dem die Schwingungen der Saiten in elektrische Schwingungen umgesetzt und über Verstärker und Lautsprecher abgestrahlt werden. Dabei ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten der Klangveränderung (Hall- und Vibratogeräte, Filter, Verzerrer etc.). Um 1940 löste im Jazz die Elektrogitarre die in ihrer Lautstärke begrenzte akustische Gitarre ab. In der Pop- und Rockmusik werden häufig mehrere Elektrogitarren eingesetzt: Seit Ende der 1950er Jahre löste der meist vierseitige Elektrobass (E-Bass; Saitenstimmung E A d g) zunehmend den (gezupft gespielten) Kontrabass als Bassinstrument ab. Zudem wird neben der Rhythmusgitarre oft eine „Leadgitarre“ (Stimmung E A d g h e′) eingesetzt. Seit Ende der 1960er Jahre wurde besonders die verzerrt gespielte Elektrogitarre Stil bildendes Instrument der Rockmusik. Dabei wird der Eingangskanal des Gitarrenverstärkers so sehr verstärkt, dass harmonische Verzerrungen entstehen, die je nach Einstellung einen singenden bis sägenden Ton erzeugen. Gitarre.
Wissenschaft
Flüssigkeiten gefrieren später als gedacht
Physiker haben in einem aufwendigen Versuchsaufbau erstmals experimentell untersucht, wann sich in unterkühlten Flüssigkeiten die ersten Kristallisationskeime bilden – der Beginn des Gefrierprozesses. Die ersten Kristalle entstehen demnach deutlich später als bislang vermutet; damit beginnt auch das Gefrieren später und ist...
Wissenschaft
Die Müllabfuhr im Kopf
Das zentrale Entsorgungssystem des Gehirns arbeitet vor allem im Schlaf. Forscher vermuten, dass durchwachte Nächte Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. von SUSANNE DONNER Mehr als 100 Jahre glaubten Fachleute, das Gehirn recycle seinen Abfall selbst. Während andere Organe von einem Lymphsystem durchzogen...
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