Lexikon

rtebölle-Kultur

eine prähistorische Kulturgruppe, 5.3. Jahrtausend v. Chr. (zeitliche Überschneidung mit der Trichterbecher-Kultur), nach der Muschelhaufenstation Ertebölle am Limfjord (Dänemark) benannt; in Norddeutschland: Ellerbek-Kultur. Ihre Wohnplätze in Küstennähe sind durch wallartige, bis 200 m lange, 40 m breite und mehrere Meter hohe Muschelhaufen (Kökkenmöddinger, „Küchenabfallhaufen“) gekennzeichnet.
Illustration von stäbchenförmigen Bakterien
Wissenschaft

Millionen Tote infolge von Antibiotika-Resistenzen prognostiziert

Immer mehr Krankheitserreger sind resistent gegen Antibiotika. Bis zum Jahr 2050 könnten dadurch mehr als 39 Millionen Menschen weltweit an einer Infektion mit einem antibiotikaresistenten Erreger sterben, prognostizieren Forscher. Besonders gefährlich sind antibiotika-resistente Keime für ältere Menschen über 70 Jahren. Die...

Menschenmenge
Wissenschaft

Wie sich Menschenmassen bewegen

Dicht gedrängte Menschenmengen entwickeln eine Eigendynamik, die zu einer tödlichen Gefahr werden kann. So wurden 2010 bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen zu Tode gequetscht und hunderte weitere schwer verletzt. Bisher galten die kollektiven Bewegungsmuster solcher Mengen als chaotisch und unvorhersehbar. Doch eine Studie...

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