Lexikon

Farbfotografie

Color-Fotografie
Fotografie in natürlichen Farben. Grundlage aller Verfahren ist die Zerlegung des vom Objekt reflektierten Farbgemisches in die drei Grundfarben Blau, Grün und Rot; z. B. durch Verwendung von drei entsprechenden Farbfiltern auf Schwarzweißmaterial und anschließenden Dreifarbendruck oder durch drei übereinander liegende, jeweils für eine der Grundfarben empfindliche Bromsilberemulsionsschichten. Die Erfindung der Farbfotografie wurde veröffentlicht am 7. 5. 1869 mit zwei Farbfotos des französischen Physikers L. Ducos du Hauron (* 1837,  1920). Bahnbrechend für die spätere Entwicklung wirkte sich die Entdeckung der Farbsensibilisatoren durch H. W. Vogel 1880 aus. Weitere Entwicklungsstufen: Autochromie von A. Lumière 1907; additive Farbverfahren Agfacolor 1916, Kodacolor 1925; seit 1936 subtraktive Verfahren für Umkehrfilme Agfacolor CT und CK, Kodachrome und Ektachrome sowie für Negativfilme wie Agfacolor N, Kodacolor u. a. Nach dem Endfarbbild unterscheidet man Umkehrfarbfotografie für Diapositive und Negativ/Positivfarbfotografie für Papierbilder; nach der Farbsensibilisierung: Tageslicht- und Kunstlichtmaterial. Die Allgemeinempfindlichkeit liegt in der Regel zwischen 16 und 27 DIN. Bei Negativfarbfilmen wird zur Verbesserung der Farbwiedergabe häufig eine orangefarbene Farbmaske verwendet. Umkehrfilme haben einen geringeren Belichtungsspielraum. Sofortfarbfotografie: Polacolor.
Der Farbfilm ist nach 1945 immer beliebter geworden. Der Kinofilm ist vorwiegend ein Negativfarbfilm. Fotografie.
Glaube.jpg
Wissenschaft

Eine Menge Magie in der Materie

In den Jahren des Ersten Weltkriegs hat der berühmte Soziologe Max Weber seine nach wie vor oft zitierte Rede über „Wissenschaft als Beruf“ gehalten und darin von der Berechenbarkeit der Dinge zwischen Himmel und Erde gesprochen, die in seinen Augen eine „Entzauberung der Welt“ zur Folge hatte. Leider ist Max Weber schon 1920...

forschpespektive_02.jpg
Wissenschaft

Das Dilemma mit dem grünen Tee

Alles, was wir in flüssiger oder fester Form zu uns nehmen, wirkt auf unser Wohlbefinden – uralter Hut. Auch dass einzelne Nahrungsmittel offenbar ganz spezifische Wirkungen haben, weiß man schon lange. Die moderne Ernährungsforschung ist seitdem vor allem an drei Fragen interessiert: Welche exakten Bestandteile machen die...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon