Lexikon
Film
elastisches Aufnahmematerial für Foto- und Filmkameras. Der Schwarzweißfilm beruht auf einer Erfindung des englischen Arztes Richard L. Maddox (1816–1902), der 1871 erstmals lichtempfindliche Bromsilberkristalle in Gelatine einbettete. In den modernen Filmen liegt diese Bromsilbergelatine auf einem Zellulose-Acetat-Träger.
Die Empfindlichkeit des Films ist abhängig von dem Durchmesser der einzelnen Bromsilberkristalle. Ein Film ist höher empfindlich, wenn er dickere Kristalle enthält, denn mit der Größe der Kristalloberfläche wächst die Fähigkeit, Licht zu speichern. Die Kristalle liegen in mehreren Lagen übereinander. Beim Entwickeln verändert sich ihre Struktur, und es entstehen Silberkornzusammenballungen. Diese sind die Bausteine des fotografischen Filmbildes und erscheinen bei der Betrachtung als Filmkorn. Hochempfindliche Filme haben ein etwas kräftigeres Filmkorn. Die Bildschärfe leidet darunter nicht.
Seit 1980 gibt es hochempfindliche Filme auf Farbfilmbasis. Hierbei wird das Negativ nicht durch Silberhalogenidkristalle geschaffen, sondern durch Farbstoffpigmente. Diese Filme werden wie Farbfilme verarbeitet. Farbfilm: Farbfotografie.
Wissenschaft
Abgenabelt
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Wissenschaft
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