Wissensbibliothek

Wer verbirgt sich hinter der Chinesischen Stachelbeere?

Die Kiwi. In den 1970er Jahren begann Actinidia deliciosa (= chinensis) den deutschen Markt von Neuseeland aus zu erobern. Dort nannte man sie Chinese Gooseberry, Chinesische Stachelbeere. Heute kennt man die Vitamin-C-reiche Frucht bei uns besser als Kiwi. Diesen Namen verdankt sie ihrer äußerlichen Ähnlichkeit mit dem gleichnamigen neuseeländischen Laufvogel. Trotz des grünen Fruchtfleisches, einer derben, behaarten Schale und eines Geschmacks, der zumindest bei gekochten Kiwifrüchten an den von Stachelbeeren erinnert, gehört sie doch in eine ganz andere Pflanzenfamilie, nämlich zu den Strahlengriffelgewächsen (Actinidiaceae). Weltgrößter Kiwiproduzent ist heute Italien vor Neuseeland, Chile und Frankreich.

Ostsee, Weltkriegsmunition
Wissenschaft

Explosive Altlasten

In Nord- und Ostsee lagern riesige Mengen an Weltkriegsmunition – eine wachsende Gefahr für Menschen und Umwelt. Forscher und Spezialunternehmen entwickeln Techniken, um die Altmunition unschädlich zu machen. von HARTMUT NETZ Die eben noch glatt daliegende See reißt plötzlich auf. Eine gewaltige Fontäne schießt in die Höhe,...

Röhrenwürmer
Wissenschaft

Tierisches Leben unter dem Meeresboden

Unter der Lavakruste des Meeresbodens rund um hydrothermale Schlote tummelt sich mehr Leben als bislang angenommen. In Hohlräumen der Kruste haben Forschende zahlreiche Meerestiere entdeckt, darunter ausgewachsene sesshafte Röhrenwürmer sowie mobile Tiere wie Würmer und Schnecken. Die Entdeckung deutet auf bisher unbekannte...

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