Wissensbibliothek
Weshalb heißen Schachtelhalme auch Zinnkraut?
Weil ihre Stängel früher zum Putzen von Zinngeschirr benutzt wurden. Schachtelhalme lagern nämlich Kieselsäure ein, die gleiche Substanz, mit der sich auch Kieselalgen einhüllen. Die Stängel haben deshalb eine raue Oberfläche und wurden ähnlich wie Diatomeenerde zum Putzen von Zinngefäßen genutzt. Von der einst mächtigen Gruppe der Schachtelhalme (Klasse Equisetopsida) ist nur eine einzige Gattung, Equisetum, übrig geblieben. Vermutlich handelt es sich um die älteste Pflanzengattung überhaupt. Wie bei den Bärlappgewächsen lassen auch Fossilien der Schachtelhalme erkennen, dass sich diese Pflanzen seit Millionen von Jahren kaum verändert haben – bis auf ihre Größe: Aus riesenhaften Bäumen sind meist niedrige, krautige Gewächse geworden.
Tanzen für die Gesundheit
Ob Paartanz oder Zumba: Tanzen bringt den Kreislauf in Schwung und stimuliert das Gehirn. Warum uns Bewegung zur Musik guttut. von FREDERIK JÖTTEN (Text) und LINUS SCHILLING (Illustrationen) Tanzen liegt in unseren Genen. Schon Babys bewegen sich zu einem ihnen vorgespielten Rhythmus. Und je mehr sie sich bewegen, desto mehr...
Licht ermöglicht Leben
Der Sauerstoff, der dabei als „Abfallprodukt“ entsteht, hat die Erdatmosphäre grundlegend verändert und die Basis für das höhere Leben gelegt. von Bettina Wurche Als sich die Erde vor 4,6 Milliarden Jahre formte, war sie ein lebensfeindlicher Ort: eine Kugel aus glühendem Gestein, übersät von Vulkanen, die permanent Lava und...