Wissensbibliothek
Weshalb heißen Schachtelhalme auch Zinnkraut?
Weil ihre Stängel früher zum Putzen von Zinngeschirr benutzt wurden. Schachtelhalme lagern nämlich Kieselsäure ein, die gleiche Substanz, mit der sich auch Kieselalgen einhüllen. Die Stängel haben deshalb eine raue Oberfläche und wurden ähnlich wie Diatomeenerde zum Putzen von Zinngefäßen genutzt. Von der einst mächtigen Gruppe der Schachtelhalme (Klasse Equisetopsida) ist nur eine einzige Gattung, Equisetum, übrig geblieben. Vermutlich handelt es sich um die älteste Pflanzengattung überhaupt. Wie bei den Bärlappgewächsen lassen auch Fossilien der Schachtelhalme erkennen, dass sich diese Pflanzen seit Millionen von Jahren kaum verändert haben – bis auf ihre Größe: Aus riesenhaften Bäumen sind meist niedrige, krautige Gewächse geworden.
Reden wir über Gott und das Ende der Welt
Das Ende des Jahres naht, und mit den multiplen Krisen um uns herum scheint manchmal auch das Ende der Welt in greifbare Nähe zu rücken. Haben wir auf absehbare Zeit vielleicht wirklich einen Weltuntergang zu befürchten? Und wenn ja, wann ist er aus wissenschaftlicher Sicht zu erwarten? Eines gleich vorweg: Wir können unser Ende...
Tierische Auszeit
Wenn Lebensbedingungen zu schlecht werden, treten manche Tiere die Flucht nach innen an und fahren ihren Stoffwechsel herunter. Auf den Spuren einer tierischen Superkraft. von RALF STORK Die Evolution hat viele Wege gefunden, wie Tiere die Herausforderungen des Winters meistern. Manche setzen auf eine Fettschicht und ein gut...