Lexikon
Gesangbuch
Sammlung von Kirchenliedern für den Gottesdienst. Die ältesten Gesangbücher der evangelischen Kirche waren das Wittenberger „Achtliederbuch“ mit Luther-Liedern (1524) und die Chorgesangbücher von J. Walther (1524) und V. Babst (Leipzig 1545). Durch J. Heermann, P. Gerhardt und im Pietismus wurde das Liedgut stark vermehrt. Seit 1950 wurde in fast allen Landeskirchen Deutschlands das Evangelische Kirchengesangbuch (mit Stammteil und Sondergut) eingeführt. Das katholische Gesangbuch (seit 1537, „Ein new Gesangbüchlein“ von M. Vehe), zunächst stark unter der Wirkung des evangelischen Gesangbuchs, entwickelte sich erst Ende des 16. und 17. Jahrhunderts. 1975 wurde in allen Diözesen das Einheits-Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ eingeführt.
Wissenschaft
Wann Dinos warmblütig wurden
Auch einige Vertreter der Dinosaurier konnten wohl schon ihre Körpertemperatur regulieren und vererbten diese Fähigkeit an die Vögel. Wann es zu dieser bahnbrechenden Entwicklung gekommen sein könnte, beleuchtet nun eine Studie. Demnach könnten zwei Gruppen der Dinosaurier vor etwa 180 Millionen Jahren die Warmblütigkeit...
Wissenschaft
Proteine im Blut verraten Alter unseres Gehirns
Wie schnell wir altern, ist individuell unterschiedlich. Im Alter steigt jedoch bei uns allen das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz. Neurobiologen haben nun 13 Proteine in unserem Blut identifiziert, die mit der Alterung unseres Gehirns in Verbindung stehen. Im Laufe des Lebens verändern sich demnach die...
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