Wissensbibliothek
Wo liegen die Anfänge des Papsttums?
Der Anspruch des römischen Bischofs auf Vorrang wurde meist aus der Nachfolge des Apostels Petrus – der Überlieferung nach der erste Bischof von Rom – abgeleitet, nährte sich aber auch aus der Bedeutung Roms als Zentrum des Imperium Romanum. Schon früh wollten die römische Kirche und ihre Bischöfe, die Päpste, die Christenheit führen. Bereits Viktor I. (189–199) und dann Stephan I. (254–257) versuchten, die römische Tradition auch für andere christliche Gemeinden verbindlich zu machen.
In der unübersichtlichen Lage nach dem Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 gelang es der römischen Kirche, sich nicht nur als ordnende Kraft zu behaupten, sondern dabei auch weltliche Macht zu erlangen. Als byzantinische Statthalter wahrten die Päpste zugleich auch ihre politische Bedeutung gegenüber der Ostkirche.
Wie unsere klassische Welt entsteht
Spukhafte Fernwirkungen verlagern die bizarren Quanteninterferenzen in die weite Umgebung. Das entzieht sie unserer Beobachtung. von RÜDIGER VAAS Im vertrauten Alltag sind Dinge zuweilen nicht auffindbar. Aber das liegt nur daran, dass sie verlegt oder von einer anderen Person wohlmeinend „aufgeräumt“ wurden. In Wirklichkeit hat...
Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen
Mitochondrien sind als Energielieferanten ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Da sie ursprünglich von Bakterien abstammen, enthalten sie ihre eigene DNA, die üblicherweise von unserem im Zellkern verpackten Erbgut getrennt ist. Gelegentlich allerdings wandern mitochondriale DNA-Abschnitte in den Zellkern und integrieren...