Wissensbibliothek

Welche Raumstation blieb länger als geplant im All?

Dier russische Raumstation »Mir« – der Name bedeutet Frieden. Als sie 1986 in Betrieb genommen wurde, war ihr Einsatz nur für fünf Jahre geplant. Doch erst 2001, nach 15 Dienstjahren, wurde sie kontrolliert zum Absturz gebracht; hunderte Trümmerteile gingen über dem Südpazifik nieder, ein Großteil war bereits zuvor in der Atmosphäre verglüht. Zum Schluss war nur noch über die Pannen berichtet worden, die Höhepunkte der Raumstation konnte dies aber nicht vergessen machen. So stellte der Kosmonaut Walerij Poljakow 1994/95 einen wahrlich einsamen Rekord auf, indem er 438 Tage in der »Mir« verbrachte. 1995 koppelte zum ersten Mal ein Raumtransporter der USA an.

Wissenschaft

Gesund mit Licht

Es reguliert unzählige Vorgänge im menschlichen Körper und entscheidet damit letztlich sogar darüber, wie gut Medikamente wirken. von Jürgen Brater Der stetig wiederkehrende Wechsel von hell und dunkel ist für den Menschen seit jeher der regelmäßigste und universellste Umweltreiz. Kein Wunder also, dass Licht erhebliche...

Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
Wissenschaft

Schrödingers Katze wächst

Quantentypische Überlagerungszustände lassen sich nachweisen – nun sogar im Mikrogramm-Bereich. Das ermöglicht neue Tests der Grundlagenphysik.

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