Gesundheit A-Z
Reye-Syndrom
akute krankhafte Veränderungen der Hirnrinde, der Stammganglien und des Hirnstamms mit zahlreichen minderdurchbluteten Herden und Hirnödem und gleichzeitiger Leberverfettung; die insgesamt seltene Erkrankung kommt vor allem bei Kindern zwischen dem vierten und neunten Lebensjahr vor. Die Ursachen sind nicht vollständig geklärt; als auslösende Faktoren werden u. a. Virusinfektionen (z. B. Influenza), Giftstoffe wie Insektenvertilgungsmittel und Medikamente wie Acetylsalicylsäure diskutiert, wahrscheinlich im Zusammenhang mit entsprechender genetischer Veranlagung. Zu Beginn der Erkrankung stehen grippeähnliche Symptome im Vordergrund, im weiteren Verlauf folgen unstillbares Erbrechen, Schläfrigkeit und Atemstörungen mit schweren neurologischen Ausfällen, Krämpfen und tiefer Bewusstlosigkeit als Folge des erhöhten Hirndrucks. Parallel entwickeln sich ausgeprägte Leberfunktionsstörungen. Die Heilungschancen hängen von dem Schweregrad der Hirn- und Leberschäden ab; an dem Vollbild der Erkrankung versterben 70% der betroffenen Kinder. 10% der Überlebenden leiden an bleibenden Hirnschäden.
Wissenschaft
Lockdowns ließen Gehirne von Jugendlichen schneller reifen
Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben unser aller Zusammenleben stark beeinflusst. Von den Kontaktbeschränkungen mit am meisten betroffen waren Kinder und Jugendliche, was sich häufig in psychischen Folgen zeigte. Nun legen Gehirnscans nahe, dass die Lockdowns auch die Gehirnentwicklung von Teenagern verändert haben....
Wissenschaft
Die grüne Revolution
Mittels Photosynthese wandeln Pflanzen Licht in Energie um. Forscher wollen das nachahmen – und die Natur bei der Effizienz noch übertreffen. Das wäre die Basis für einen radikal neuen Weg, um Nahrungsmittel und natürliche Rohstoffe zu gewinnen. von REINHARD BREUER Bei den Pflanzen hat die Evolution ein Meisterstück vollbracht:...