Gesundheit A-Z
Hirnödem
Hirnschwellungeine Hirnvolumenvermehrung, die durch eine Zunahme des Flüssigkeitsgehaltes in den Gewebsspalten (Liquor) oder in den Hirnzellen hervorgerufen wird. Durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefäße kann Flüssigkeit ins Hirngewebe übertreten und die Liquormenge erhöhen. Eine Elektrolytstörung vermehrt die intrazelluläre Flüssigkeitsmenge. Folge eines Hirnödems ist eine lokale oder generalisierte Erhöhung des Hirndrucks mit Schädigung des umliegenden Hirngewebes. Ein generalisiertes Hirnödem entsteht beispielsweise infolge eines Schlaganfalls oder einer Gehirnentzündung (Enzephalitis), ein lokal begrenztes bei Hirntumoren, Hirnabszessen oder Hirnverletzungen.
Wissenschaft
Bakterien – zum Fressen gern
Ein Protein für den menschlichen Verzehr, für dessen Herstellung mit Bakterien CO2 aus der Atmosphäre gefiltert wird? Das gibt es tatsächlich – und Produkte daraus könnten bald im Supermarkt liegen. von ROLF HEßBRÜGGE Pasi Vainikka ist ein bedächtiger, geradezu stiller Zeitgenosse. Umso mehr lässt folgender Satz aufhorchen, den...
Wissenschaft
Das Kosmologische Prinzip
Es ist die Grundlage für das größte Erfolgsmodell aller Zeiten: das Verständnis des gesamten Universums. von RÜDIGER VAAS „Ich bin der Kater, der allein läuft, und alle meine Plätze sind für mich gleich“, heißt es in der 1902 veröffentlichten Kurzgeschichte „The Cat that Walked by Himself“ von Rudyard Kipling. Müssten Kosmologen...