Gesundheit A-Z
Stauungspapille
krankhafte Veränderung des Sehnervenaustrittspunkts (Papille, blinder Fleck) auf dem Augenhintergrund durch Hirndrucksteigerung, z. B. bei Hirnödem, Gehirntumor oder Hirnblutungen. Eine Stauungspapille geht einher mit Schwellung, Vorwölbung und Trübung der Papille, einer ausgeprägten Erweiterung und Schlängelung der umgebenden Netzhautvenen und einer Verengung der Arterien. Anfänglich wird die Sehleistung durch das Geschehen nicht beeinträchtigt. Eine unverzügliche Druckentlastung führt meist zu rascher Normalisierung. Besteht die Stauungspapille über längere Zeit, kommt es jedoch zur Degeneration des Sehnervs mit erheblichen Gesichtsfeldausfällen.
Wissenschaft
Die maritime Speisekammer
Die Wildfischbestände der Meere sind maximal befischt – oder bereits überfischt. Dabei stammen nur zwei Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion aus dem Meer. Wir nutzen es falsch, sagen Forscher. Von HARTMUT NETZ Fischerschöpfungstag war 2022 bereits am 12. März. An diesem Tag waren rechnerisch alle heimischen...
Wissenschaft
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Zecken ernähren sich von menschlichem und tierischem Blut und können bei ihren Bissen Krankheitserreger übertragen. Nun haben Forschende einen möglichen Weg gefunden, den Zeckenbestand künftig besser regulieren zu können und damit das Erkrankungsrisiko zu senken. Als Angriffspunkt könnten dabei spezielle Bakterien dienen, die im...