Lexikon
Hirnödem
Gehirnödem; Hirnschwellungeine Hirnvolumenvermehrung, die durch eine Zunahme des Flüssigkeitsgehaltes in den Gewebsspalten oder in den Hirnzellen hervorgerufen wird. Durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefäße kann Flüssigkeit ins Hirngewebe übertreten und die Liquormenge erhöhen. Eine Elektrolytstörung vermehrt die intrazelluläre Flüssigkeitsmenge. Folge eines Hirnödems ist eine lokale oder generalisierte Erhöhung des Hirndrucks mit Schädigung des umliegenden Hirngewebes. Anzeichen sind Kopfschmerzen, eventuell Übelkeit, Erbrechen oder Bewusstlosigkeit. Ein generalisiertes Hirnödem entsteht beispielsweise infolge eines Schlaganfalls oder einer Gehirnentzündung, ein lokal begrenztes bei Gehirntumoren, Gehirnabszessen oder Gehirnverletzungen.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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Viele gefährliche Viren sind ursprünglich aus dem Tierreich auf Menschen übergesprungen. Um zukünftige Risiken durch solche Erreger besser abschätzen zu können, hat ein Forschungsteam nun für zahlreiche Viren untersucht, an welche Rezeptoren sie binden und ob sie potenziell menschliche Zellen infizieren können. Der Fokus der...