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Was ist das »Holländische Ulmensterben«?

Eine verheerende Epidemie, der in Europa und Amerika schon einige Hundert Millionen Ulmen erlegen sind. Diese Krankheit wurde in Europa erstmals in den Niederlanden im Jahr 1919 bekannt. Nur kurze Zeit später registrierte man die vermutlich aus dem Himalaya stammende Erkrankung auch in dem Nachbarland Belgien und dann auch in Frankreich. Von dort aus breitete sich das Ulmensterben schnell aus. Es handelt sich hierbei um eine komplexe Krankheit, bei der mehrere Faktoren ineinandergreifen.

Verursacht wurde sie anfangs von dem Pilz Ophiostoma ulmi. Etwa 40 Jahre später wurde er jedoch durch seinen noch aggressiveren Verwandten Ophiostoma novo-ulmi, der mit Furnierholz aus Kanada einschleppt worden war, abgelöst. Die Sporen der pathogenen Pilze werden zum Großteil von dem Ulmensplintkäfer Scolytus übertragen, der den Bäumen übrigens allein schon durch seine Fraßtätigkeit heftig zusetzen kann. Das Pilzmyzel dringt nun in die Wasser führenden Gefäßbündel der Bäume ein und verstopft diese. Dadurch wird der Wasserfluss unterbunden und der Baum stirbt recht schnell ab. Von den ersten Symptomen, die einen Befall anzeigen – das sind eingerollte Blätter, abwärts gekrümmte Zweigspitzen und Bildung von Wasserreisern, später abgestorbene Äste, vorrangig im Kronenbereich – vergeht oft nicht einmal ein Jahr bis zum vollständigen Tod eines Baums.

Ältere Frau mit Handventilator am Arbeitsplatz
Wissenschaft

Neues Medikament gegen Hitzewallungen

In den Wechseljahren leiden die meisten Frauen unter häufigen Hitzewallungen. Jetzt könnte ihnen ein neues nicht-hormonelles Medikament helfen. Durch das Präparat Elinzanetant treten die Hitzewallungen deutlich seltener auf und verlaufen schwächer, wie eine klinische Studie belegt. Auch Schlafstörungen werden mit dem Wirkstoff...

Das größte bekannte Vorkommen von Manganknollen befindet sich auf auf dem Meeresboden in der Clarion-Clipperton-Zone im Zentralpazifik.
Wissenschaft

Rohstoffe aus der Tiefe

Im und auf dem Meeresboden lagern wertvolle Metalle. Doch Tiefseebergbau ist mit hohen Risiken verbunden, deshalb hat bisher noch kein Abbau stattgefunden. Von RAINER KURLEMANN Der Hunger nach Rohstoffen macht auch vor den Ozeanen nicht Halt, denn der Meeresboden birgt Schätze, die zur Produktion von Hightech-Geräten,...

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