Lexikon
apạllisches Syndrọm
Funktionsausfall der Großhirnrinde (Pallium) bei intaktem Stammhirn. Ursachen sind: schwere Schädel-Hirn-Verletzungen nach einem Unfall, Sauerstoffmangel im Gehirn, z. B. nach Kreislaufstillstand, Vergiftungen, Schock, ausgeprägtem Hirnödem oder weit fortgeschrittener Gefäßsklerose des Gehirns. Das apallische Syndrom ist gekennzeichnet durch eine tief greifende Bewusstseinsstörung, wobei sich der Patient mit offenen Augen in einem schlafähnlichen Zustand befindet, nicht adäquat auf Reize reagieren kann, lediglich einfache Reflexe möglich sind, während Herz- und Kreislauffunktionen erhalten bleiben. Rückbildungen des apallischen Syndroms sind möglich, insbesondere durch intensive Rehabilitationsmaßnahmen, häufig ist es aber irreversibel und der Patient braucht dauerhaft Pflege.
Wissenschaft
Neandertaler-Linie war 50.000 Jahre isoliert
In der Endzeit der Neandertaler gab es in Europa offenbar mindestens zwei genetisch voneinander getrennte Linien. Das legen DNA- und Isotopen-Analysen eines Neandertalers nahe, der 2015 in der Grotte Mandrin in Frankreich entdeckt wurde. Das Individuum, dem die Forschenden den Spitznamen „Thorin“ gaben, lebte demnach vor etwa 42....
Wissenschaft
Leben im Extremen
Am Meeresboden und im Weltraum: Manche Mikroorganismen besiedeln unwirtliche Umgebungen.
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