Lexikon
apạllisches Syndrọm
Funktionsausfall der Großhirnrinde (Pallium) bei intaktem Stammhirn. Ursachen sind: schwere Schädel-Hirn-Verletzungen nach einem Unfall, Sauerstoffmangel im Gehirn, z. B. nach Kreislaufstillstand, Vergiftungen, Schock, ausgeprägtem Hirnödem oder weit fortgeschrittener Gefäßsklerose des Gehirns. Das apallische Syndrom ist gekennzeichnet durch eine tief greifende Bewusstseinsstörung, wobei sich der Patient mit offenen Augen in einem schlafähnlichen Zustand befindet, nicht adäquat auf Reize reagieren kann, lediglich einfache Reflexe möglich sind, während Herz- und Kreislauffunktionen erhalten bleiben. Rückbildungen des apallischen Syndroms sind möglich, insbesondere durch intensive Rehabilitationsmaßnahmen, häufig ist es aber irreversibel und der Patient braucht dauerhaft Pflege.
Wissenschaft
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Seit langem gilt der Cannabis-Bestandteil Cannabinol (CBN) als schlaffördernd. Wie genau er sich auf Tiefschlaf- und Traumphasen auswirkt, war allerdings noch unklar. Nun hat ein Forschungsteam an Ratten gezeigt, dass CBN nicht nur die Gesamtschlafdauer erhöht, sondern auch die Tiefschlafphasen fördert. Daran beteiligt ist neben...
Wissenschaft
Wie KI unsere Kreativität beeinflusst
Kreativität gilt als typisch menschliche Eigenschaft. Doch auch große Sprachmodelle wie ChatGPT, die auf Künstlicher Intelligenz beruhen, können inzwischen Geschichten verfassen, die teils als kreativer wahrgenommen werden als menschliche Werke. Wie beeinflusst KI unsere Kreativität? Können Autoren, die sich von KI unterstützen...