Wissensbibliothek
Wann entsteht Arbeitslosigkeit?
Wenn Arbeitnehmer ohne Arbeit sind (z. B. infolge eines Überangebots an Arbeitskräften) und ihnen somit die Möglichkeit des Erwerbs genommen wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Arbeitslosigkeit in den westlichen Industriestaaten zunächst nur eine Begleiterscheinung von Konjunkturschwankungen (konjunkturelle Arbeitslosigkeit) bzw. in bestimmten Berufen Folge jahreszeitlich bedingter schlechter Witterung (saisonale Arbeitslosigkeit).
Die Strukturkrise in den Bereichen Kohle und Stahl führte in der Bundesrepublik Deutschland gegen Ende der 1960er Jahre erstmals zu länger anhaltender Arbeitslosigkeit (strukturelle Arbeitslosigkeit). Die Rationalisierungswelle ab Mitte der 1970er Jahre machte dann deutlich, dass industrielles Wachstum nicht immer gleichzeitig auch steigende Nachfrage nach Arbeitskräften bedeutet. Folge war eine hohe Dauerarbeitslosigkeit. Die deutsche Wiedervereinigung und das Scheitern vieler nicht wettberbsfähiger ostdeutscher Betriebe, aber auch das Einsetzen einer weltweiten Rezession zu Beginn der 1990er Jahre sorgten für weiter steigende Arbeitslosenzahlen.
Wie sich das Gehirn in der Schwangerschaft verändert
Eine Schwangerschaft verändert nicht nur den weiblichen Körper, sondern auch das Gehirn. Das zeigt eine Studie anhand von wiederholten Hirnscans einer Erstgebärenden vor, während und nach der Schwangerschaft. Demnach schrumpft die graue Substanz ab der neunten Schwangerschaftswoche, während das Volumen der weißen Substanz, also...
Ein asymmetrisches All?
Rätselhafte Richtungen und seltsame Ströme – ist das Kosmologische Prinzip am Ende? von RÜDIGER VAAS Eine Vorzugsrichtung des Universums wäre eine wahrhaft umfassende Entdeckung. Entsprechend gut müssten die Indizien dafür sein, damit die meisten Kosmologen sie akzeptieren. Denn dann wäre ihr lieb gewonnenes Kosmologisches...