Gesundheit A-Z
Strahlensyndrom
StrahlenkrankheitSymptomkomplex, der als akutes Strahlensyndrom im Anschluss an eine Ganzkörperbestrahlung auftritt, z. B. nach Atomkraftwerkunfällen oder Kernwaffenexplosionen. Zunächst kommt es zu einem Strahlenkater, dann eine Latenzphase mit relativem Wohlbefinden. Das eigentliche Krankheitsstadium ist gekennzeichnet von Fieber, Infektionen, Durchfällen, Störungen der Blutbildung, Blutungen, Haarausfall bis hin zur Bildung von Geschwüren in Mund und Rachen sowie einem Hirnödem. Der Schweregrad der Symptomatik und der klinische Verlauf sind abhängig von der Art und Menge der Strahlen. Bei einer Strahlenexposition von zwei bis fünf Gray ist eine Genesung des Patienten möglich, bei einer Belastung von fünf bis 30 Gray tritt der Tod nach ein bis zwei Wochen ein, bei über 100 Gray stirbt der Patient sofort oder nach wenigen Stunden. Überlebt der Patient, können sich noch Jahre später chronische Spätschäden einstellen.
Wissenschaft
Multitalent Kohlenstoff
Forscher suchen nach Möglichkeiten, Formen elementaren Kohlenstoffs möglichst umweltverträglich und klimaschonend zu gewinnen.
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Wissenschaft
Graben, bevor es zu spät ist
Wenn Baumaschinen oder die Folgen des Klimawandels archäologische Zeugnisse bedrohen, bedeutet das: schnellstens retten, was noch zu retten ist. von LEONI HELLMAYR Die Fotos, die Ivana Puljiz Anfang dieses Jahres gemacht hat, zeigen die Szenen einer archäologischen Grabung am Ufer eines großen Sees inmitten einer kargen...