Gesundheit A-Z
Strahlendermatitis
eine Hautveränderung, die sich als Reaktion auf ionisierende Strahlung entwickelt. Bei einer relativ geringen Strahlendosis rötet sich die Haut, die Haare fallen aus und die Produktion von Talg in den Talgdrüsen wird gehemmt. Nach Abklingen dieser Reaktion bildet sich eine Hyperpigmentation der Haut. Wochen nach der Strahleneinwirkung erholt sich die Haut. Bei höheren Strahlendosen bilden sich zusätzlich Ödeme und Bläschen auf der Haut; im weiteren Verlauf atrophiert (»schwindet«) die Haut, Haarfollikel und Talgdrüsen erholen sich nicht mehr. Bei noch höheren Strahlendosen bilden sich Geschwüre (Strahlenulcus), und das Gewebe stirbt ab. Auch Strahlensyndrom.
Wissenschaft
Spiel(e) des Lebens
Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...
Wissenschaft
US-Studie: Kinder profitieren von Montessori-Vorschulen
Spielerisches, selbstbestimmtes Lernen ist ein Kernelement der Montessori-Pädagogik. Eine US-Studie zeigt nun, dass Vorschulkinder im Alter von drei bis sechs Jahren auf vielfältige Weise von solchen Programmen profitieren. Im Vergleich zu Altersgenossen in klassischen Vorschulen schnitten sie am Ende der Kindergartenzeit besser...