Gesundheit A-Z

Strahlendermatitis

eine Hautveränderung, die sich als Reaktion auf ionisierende Strahlung entwickelt. Bei einer relativ geringen Strahlendosis rötet sich die Haut, die Haare fallen aus und die Produktion von Talg in den Talgdrüsen wird gehemmt. Nach Abklingen dieser Reaktion bildet sich eine Hyperpigmentation der Haut. Wochen nach der Strahleneinwirkung erholt sich die Haut. Bei höheren Strahlendosen bilden sich zusätzlich Ödeme und Bläschen auf der Haut; im weiteren Verlauf atrophiert (»schwindet«) die Haut, Haarfollikel und Talgdrüsen erholen sich nicht mehr. Bei noch höheren Strahlendosen bilden sich Geschwüre (Strahlenulcus), und das Gewebe stirbt ab. Auch Strahlensyndrom.
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Wissenschaft

Ganz schön bizarr

Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...

Arktis, Leben, Tiefsee
Wissenschaft

Die weiße Welt

Das Meereis in der Arktis schwindet. Wie wirkt sich die Veränderung auf das Leben im Eis und in der Tiefsee darunter aus? Und was bedeutet das für uns Menschen? Ein Essay der Meeresbiologin und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Antje Boetius. Eine Landschaft nur aus Eis und Schnee ist etwas ganz Besonderes. Die meisten...

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