Gesundheit A-Z

Strahlendermatitis

eine Hautveränderung, die sich als Reaktion auf ionisierende Strahlung entwickelt. Bei einer relativ geringen Strahlendosis rötet sich die Haut, die Haare fallen aus und die Produktion von Talg in den Talgdrüsen wird gehemmt. Nach Abklingen dieser Reaktion bildet sich eine Hyperpigmentation der Haut. Wochen nach der Strahleneinwirkung erholt sich die Haut. Bei höheren Strahlendosen bilden sich zusätzlich Ödeme und Bläschen auf der Haut; im weiteren Verlauf atrophiert (»schwindet«) die Haut, Haarfollikel und Talgdrüsen erholen sich nicht mehr. Bei noch höheren Strahlendosen bilden sich Geschwüre (Strahlenulcus), und das Gewebe stirbt ab. Auch Strahlensyndrom.
Junger Mann mit Sonnebrille und Blindenstock unter dem Arm sitzt auf einer Parkbank und spricht in ein Smartphone
Wissenschaft

KI ermöglicht tragbares Navi für Blinde

Forschende haben ein tragbares Assistenzsystem entwickelt, das blinden und sehbehinderten Menschen die Navigation erleichtern kann. Es basiert auf einer künstlichen Intelligenz, die die Umgebung des Trägers per Brillen-Kamera überwacht, die visuellen Informationen in akustische Signale und Vibrationen übersetzt und den Träger...

Mykorrhiza, Pilze
Wissenschaft

Flora. Fauna. FUNGA.

Pilze gehören zu den ältesten und artenreichsten Lebewesen auf der Erde. Sie sind vielseitig nutzbar – können jedoch auch zum Problem werden. von JULIETTE IRMER Vor etwa 400 Millionen Jahren entstand eine Partnerschaft, die die Welt verändert hat. Damals fingen Pflanzen an, das Land zu besiedeln, und standen vor ungewohnten...

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