Lexikon
Kirchenlied
das einstimmige, strophische, in der Landessprache abgefasste Gemeindelied im christlichen Gottesdienst. Es galt im katholischen Kult als außerliturgisch, in der evangelischen Kirche als liturgisch (im Allgemeinen Eingangs-, Haupt- und Schlusslied). Die Anfänge des deutschen Kirchenlieds gehen in das 8. Jahrhundert zurück. Die ältesten, heute noch lebendigen Kirchenlieder stammen aus dem 12.–14. Jahrhundert. Die eigentliche Blütezeit ist das 15. und 16. Jahrhundert. Textlich sind die Kirchenlieder dieser Zeit Übertragungen von lateinischen Hymnen und Chorälen oder geistliche Umdichtungen von weltlichen Volksliedern (Kontrafaktur). Ihre Melodien entlehnten sie vielfach der Gregorianik oder dem weltlichen Lied. Durch M. Luther erfuhr das Kirchenlied einen bedeutenden Aufschwung. Im Gesangbuch sind die Kirchenlieder für den Gottesdienst zusammengefasst.
Wissenschaft
Wettlauf zu Europa
Zwei Raumsonden nehmen die Jupitermonde ins Visier, besonders den Eismond Europa. Falls dort Mikroben leben, könnten sie von neuartigen Detektoren aufgespürt werden. von THORSTEN DAMBECK Es wird eine Gelegenheit für einen letzten Blick sein, wenn sich die Sonde Juice am 20. August noch einmal bis auf 6.807 Kilometer der Erde...
Wissenschaft
Grüne Metallsammler
Manche Pflanzen können in ihrem Organismus Metalle anhäufen. Diese Eigenschaft ermöglicht es, Metalle zu ernten und zu verwerten.
Der Beitrag Grüne Metallsammler erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Rätsel des Sonnenzyklus gelöst
Die „Oder-Vergifter“ geben Geheimnisse preis
Neustart im Gehirn
Auf Wasser gebaut
Atomstrom aus der Batterie
Die Kraft der Wellen