Lexikon
Kirchenlied
das einstimmige, strophische, in der Landessprache abgefasste Gemeindelied im christlichen Gottesdienst. Es galt im katholischen Kult als außerliturgisch, in der evangelischen Kirche als liturgisch (im Allgemeinen Eingangs-, Haupt- und Schlusslied). Die Anfänge des deutschen Kirchenlieds gehen in das 8. Jahrhundert zurück. Die ältesten, heute noch lebendigen Kirchenlieder stammen aus dem 12.–14. Jahrhundert. Die eigentliche Blütezeit ist das 15. und 16. Jahrhundert. Textlich sind die Kirchenlieder dieser Zeit Übertragungen von lateinischen Hymnen und Chorälen oder geistliche Umdichtungen von weltlichen Volksliedern (Kontrafaktur). Ihre Melodien entlehnten sie vielfach der Gregorianik oder dem weltlichen Lied. Durch M. Luther erfuhr das Kirchenlied einen bedeutenden Aufschwung. Im Gesangbuch sind die Kirchenlieder für den Gottesdienst zusammengefasst.
Wissenschaft
Troja und die Spur des Goldes
Vor 4500 Jahren tauschten die Mächtigen der Welt Güter, Ideen und – das zeigen jüngste Forschungen – jede Menge Gold.
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Wissenschaft
Matriarchinnen und ihre Familien
Orcas leben in Familien, befreundeten Familiengruppen und Clans. Der Kopf einer Familie ist ein älteres Weibchen. Vor rund 50 Jahren begannen Biologen rund um Vancouver Island mit der systematischen Erforschung der Orcas. von BETTINA WURCHE Wie Schwerter ragen die Rückenflossen der Orcas empor, ihre schwarz glänzenden Rücken...