Lexikon

Gurtstraffer

Bezeichnung für ein passives Sicherheitssystem in Fahrzeugen, durch das die Rückhalteeigenschaften eines Automatik-Dreipunktgurtes, der die Insassen bei einem Aufprall im Sitz zurückhalten soll, verbessert werden und damit der Schutz vor Verletzungen erhöht wird. Pyrotechnisch oder mechanisch angetriebene Gurtstraffer ziehen die Sicherheitsgurte innerhalb weniger Millisekunden nach einem Frontaufprall enger an den Körper und halten den Oberkörper so möglichst dicht an der Sitzlehne. Damit wird eine zu weite, durch die Massenträgheit verursachte Vorverlagerung der Insassen verhindert. Während Schultergurtstraffer das Gurtband aufspulen, ziehen Schlossstraffer das Gurtschloss nach hinten und spannen auf diese Weise Becken- und Schultergurt.
Gerät zur nicht-invasiven Elektrostimulation
Wissenschaft

Nicht-invasive Elektrostimulation hilft

Schädigungen des Rückenmarks führen dazu, dass Betroffene Teile ihres Körpers nicht mehr bewegen und spüren können – je höher die Verletzung, desto weitreichender die Lähmungen. Ins Rückenmark implantierte Elektroden können helfen, die Funktionen teilweise wiederherzustellen. Doch es geht auch nicht-invasiv: Eine klinische Studie...

Der Bucklige Tiefsee-Anglerfisch (Melanocetus johnsonii) lebt in mehr als 300 Metern Tiefe. Nur die Weibchen erreichen eine stattliche Größe, die Männchen werden nur wenige Zentimeter lang.
Wissenschaft

Geschöpfe der Tiefe

Unterhalb von 200 Metern beginnt die Tiefsee. Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen gibt es in der Tiefe vielfältiges Leben – von dem ein Großteil noch nicht erforscht ist. Von BETTINA WURCHE   Dunkel, kalt, nährstoffarm und unter hohem Wasserdruck erscheint die Tiefsee absolut lebensfeindlich. Ab 200 Metern Tiefe erhellen nur...

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