Daten der Weltgeschichte
24. 2. 1997
Großbritannien
Das Roslin Institute im schottischen Edinburgh gibt bekannt, dass es Wissenschaftlern erstmals gelungen ist, ein erwachsenes Säugetier zu klonen. Sie implantierten einer entkernten und unbefruchteten Eizelle eines Schafes einen Zellkern aus dem Euter und setzten sie einem weiblichen Tier ein. Die vaterlose, genetisch identische Kopie des Spenderschafes wurde vor sieben Monaten geboren und wuchs zu einem gesunden namens „Dolly“ heran. Die wissenschaftliche Pioniertat facht die weltweite Diskussion über die ethischen Konsequenzen der Gentechnologie erneut an.
Aufbläh-Fortbewegung entdeckt
Wie wichtige Winzlinge wandern: Forschende haben aufgeklärt, auf welche Weise scheinbar unbewegliche Vertreter des Phytoplanktons aus den Tiefen der Meere nach oben steigen und anschließend zurücksinken. Die Einzeller blähen sich demnach innerhalb von Minuten auf das Sechsfache ihrer ursprünglichen Größe auf. Dabei lagern sie...
Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben
Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...