Lexikon

Handpuppenspiel

einfachste Form des Puppentheaters, in Deutschland auch als Kasperle-Theater bekannt. Die Puppe besteht aus einem sehr großen, aus Holz geschnitzten oder aus Papiermasse oder Kunststoff geformten Kopf, an dem das Gewand befestigt ist. Als Bühne dient ein schmaler Raum hinter der Spielleiste, auf der die Figuren agieren. Der Spieler führt die Puppe mit der Hand, indem er sie so in die Figur steckt, dass der Zeigefinger den Kopf und der Daumen und der Mittelfinger die Arme bewegen können. Die ältesten Nachrichten über das Handpuppenspiel reichen bis ins Mittelalter zurück; im 19. Jahrhundert erlangte es besondere Popularität auf Straßen und Märkten und findet sich heute noch gelegentlich auf Jahrmärkten. In der Jugendbewegung wurde es auf ein künstlerisches Niveau gehoben (Hohnsteiner Puppenspiele).
Nahaufnahme einer Strandkrabbe
Wissenschaft

Auch Krabben fühlen Schmerz

Schalentiere wie Krebse und Krabben dürfen bislang lebendig zerlegt oder gekocht werden, um sie zu essen. Denn im Gegensatz zu Kühen und Schweinen fühlen die Krebstiere angeblich keinen Schmerz. Nun haben Forscher bewiesen, dass das nicht stimmt. Im Gehirn von Strandkrabben treten durchaus Schmerzsignale auf, wenn ihre Weichteile...

Wissenschaft

„Spider-Man-Technologie“ entwickelt

Das Fantasy-inspirierte Verfahren zeigt Anwendungspotenzial. © Marco Lo Presti, Tufts University Er kann klebrige Spinnen-Fäden aus seinem Handgelenk abfeuern: Der Comic-Held Spider-Man hat Forschende zur Entwicklung einer raffinierten Technologie inspiriert. Dabei wird ein Strahl aus flüssiger Seide aus einer Düse abgeschossen,...

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