Lexikon
Locked-in-Syndrom
[lɔckt’in-; engl., „Eingeschlossensein“]
Bezeichnung für einen Zustand, in dem ein Mensch bewegungs- und sprechunfähig ist und mit seiner Umwelt nur noch über Augenbewegungen kommunizieren kann. Dabei ist das Bewusstsein vollkommen erhalten. Ursache kann z. B. ein Infarkt des Stammhirns sein. Die Krankheit führt oft zum Tod, aber auch eine Besserung ist bei intensiver Therapie möglich.
Wissenschaft
Wie das erste Lebensjahr die sozialen Erwartungen prägt
Das elterliche Verhalten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Nachwuchses. Erfährt ein Säugling von klein auf liebvolle Zuwendung, baut er ein Urvertrauen auf und erwartet von anderen Menschen eher Gutes. Wann sich die Erwartungen der Babys allerdings formen, ließ sich bisher schwierig erforschen, da sich die...
Wissenschaft
Gesund mit Licht
Es reguliert unzählige Vorgänge im menschlichen Körper und entscheidet damit letztlich sogar darüber, wie gut Medikamente wirken. von Jürgen Brater Der stetig wiederkehrende Wechsel von hell und dunkel ist für den Menschen seit jeher der regelmäßigste und universellste Umweltreiz. Kein Wunder also, dass Licht erhebliche...