Daten der Weltgeschichte

26. 2. 1885, Kongokonferenz läutet den „Wettlauf um Afrika“ ein

International

In Berlin endet die internationale Afrikakonferenz mit der Unterzeichnung der Kongoakte. Die Teilnehmer erkennen den Kongo als Privateigentum König Leopolds II. von Belgien an. Das Land muss jedoch seine Grenzen allen am Handel interessierten Mächten öffnen. Damit ist die Krise um das Kongobecken, wo die imperialistischen Interessen erstmals gefährlich aufeinander geprallt sind, beendet. Im Übrigen regelt die Konferenz die Inbesitznahme kolonialer Territorien und öffnet damit dem „Wettlauf um Afrika“, der jetzt zwischen den europäischen Mächten ausbricht, Tür und Tor.

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