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Welcher Reiher kommt bei uns am häufigsten vor?

Der Graureiher (Ardea cinerea). Wie alle Reiher ernährt er sich vorwiegend von Fischen, aber auch Amphibien und Kleinsäuger, die er mit seinem langen, dolchförmigen Schnabel blitzschnell aufspießt, gehören zu seinem Nahrungsspektrum. Reiher sind Bewegungsjäger, das heißt, sie können Tiere nur fangen, wenn diese sich bewegen. Verhält sich die Beute jedoch still, wird sie schlichtweg übersehen. Reiher sind an ihrer Haltung sofort zu erkennen: Im Flug und beim Lauern auf Beute halten Reiher ihren Hals in der typischen S-Form gebogen.

Übrigens: Schon 1586 berichteten Chroniken von einer Jahrhunderte alten Reiherkolonie an der Jagst, um die sogar ein »Reiherkrieg« entbrannte, da Reiher damals als Hochwild galten. Und Hochwild war den »hohen Herren«, also den Adligen, zur Jagd vorbehalten, während das Niederwild auch von der »niederen« Bevölkerung erlegt werden durfte; besonders beliebt war damals die Reiherjagd mit Falken.

Megalithen
Wissenschaft

Hinkelstein und Dolmengrab

Was ist eigentlich ein Megalith? Wer begann seine Toten in Hügelgräbern zu bestatten? Und warum gleichen sie sich – unabhängig davon, ob sie in Spanien oder Dänemark stehen? Diesen Fragen geht Teil 1 unserer Reihe über die steinernen Riesen nach. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Mit einem Hinkelstein auf dem Rücken herumspazieren, als...

Felsgravur eines Kamels
Wissenschaft

Felsgravuren zeugen von früher Besiedlung der arabischen Wüste

In der Wüste Saudi-Arabiens haben Archäologen riesige Gravuren auf steilen Felswänden gefunden, die dort vor 12.800 bis 11.400 Jahren eingeritzt wurden. Sie zeigen Tiere wie Kamele und Gazellen in Lebensgröße und dienten wahrscheinlich als generationenübergreifende Wegweiser zu den seltenen Oasen. Demnach wurde diese...

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