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Welcher Reiher kommt bei uns am häufigsten vor?

Der Graureiher (Ardea cinerea). Wie alle Reiher ernährt er sich vorwiegend von Fischen, aber auch Amphibien und Kleinsäuger, die er mit seinem langen, dolchförmigen Schnabel blitzschnell aufspießt, gehören zu seinem Nahrungsspektrum. Reiher sind Bewegungsjäger, das heißt, sie können Tiere nur fangen, wenn diese sich bewegen. Verhält sich die Beute jedoch still, wird sie schlichtweg übersehen. Reiher sind an ihrer Haltung sofort zu erkennen: Im Flug und beim Lauern auf Beute halten Reiher ihren Hals in der typischen S-Form gebogen.

Übrigens: Schon 1586 berichteten Chroniken von einer Jahrhunderte alten Reiherkolonie an der Jagst, um die sogar ein »Reiherkrieg« entbrannte, da Reiher damals als Hochwild galten. Und Hochwild war den »hohen Herren«, also den Adligen, zur Jagd vorbehalten, während das Niederwild auch von der »niederen« Bevölkerung erlegt werden durfte; besonders beliebt war damals die Reiherjagd mit Falken.

Tonga-Eruption
Wissenschaft

Wie die Eruption des Tonga-Unterseevulkans begann

Der Ausbruch des Unterseevulkans Hunga Tonga-Hunga Ha‘apai im Pazifik hatte katastrophale Folgen und war weltweit detektierbar. Doch was ihn auslöste, war bisher erst in Teilen geklärt. Jetzt haben Forscher Hinweise auf das Ereignis entdeckt, das den Kollaps der Vulkancaldera und den dramatischen Ausbruch auslöste. In...

Mikroskop-Aufnahme des Fettgewebes einer Maus
Wissenschaft

Neue Klasse von beigen Fettzellen entdeckt

In unserem Körper gibt es braune und beige Fettzellen, die als Nebenprodukt Wärme produzieren. Nun haben Forschende eine neue Klasse der beigen Fettzellen entdeckt, die ausschließlich Wärme produzieren und offenbar auf diese Funktion spezialisiert sind. Diese Zellen verwenden einen anderen Mechanismus als die herkömmlichen...

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