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Welcher Reiher kommt bei uns am häufigsten vor?

Der Graureiher (Ardea cinerea). Wie alle Reiher ernährt er sich vorwiegend von Fischen, aber auch Amphibien und Kleinsäuger, die er mit seinem langen, dolchförmigen Schnabel blitzschnell aufspießt, gehören zu seinem Nahrungsspektrum. Reiher sind Bewegungsjäger, das heißt, sie können Tiere nur fangen, wenn diese sich bewegen. Verhält sich die Beute jedoch still, wird sie schlichtweg übersehen. Reiher sind an ihrer Haltung sofort zu erkennen: Im Flug und beim Lauern auf Beute halten Reiher ihren Hals in der typischen S-Form gebogen.

Übrigens: Schon 1586 berichteten Chroniken von einer Jahrhunderte alten Reiherkolonie an der Jagst, um die sogar ein »Reiherkrieg« entbrannte, da Reiher damals als Hochwild galten. Und Hochwild war den »hohen Herren«, also den Adligen, zur Jagd vorbehalten, während das Niederwild auch von der »niederen« Bevölkerung erlegt werden durfte; besonders beliebt war damals die Reiherjagd mit Falken.

Foto: Mediziner verabreicht einem Patienten eine Spritze in den linken Oberarm
Wissenschaft

Besserer Impfschutz durch Injektionen in denselben Arm

Linker oder rechter Arm? In welchen Körperteil wir eine Impfspritze erhalten, ist eigentlich egal. Bei einer Auffrischungsimpfung ruft allerdings eine Spritze im selben Arm wie bei der ersten Dosis eine schnellere und wirksamere Immunantwort hervor. Warum das so ist, haben nun Wissenschaftler anhand der Corona-Impfung...

Quallen
Wissenschaft

Besser als ihr Ruf

Quallen haben ein mieses Image. Dabei sind sie für das Leben in den Ozeanen von großer Bedeutung. von TIM SCHRÖDER Eigentlich hatte Charlotte Havermans geplant, täglich mit der „Teisten“ – einem kleinen Forschungskutter mit Bordkran und Seilwinde – hinaus auf den Kongsfjord vor Spitzbergen zu fahren. Sie hatte schon einige Tage...

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