Lexikon
Nordschule
analog der Einteilung im Chan-Buddhismus im Gegensatz zur Südschule geprägte Bezeichnung für eine Stilrichtung der chinesischen Landschaftsmalerei der Song-Zeit (960–1279), die auf den tangzeitlichen Maler Li Sixun zurückgeführt wird. Die Begriffe Nord- und Südschule wurden erst im 16. Jahrhundert von dem Theoretiker Dong Qichang auf die Malerei übertragen. Der Schwerpunkt der Malerei der Nordschule liegt auf der Dekorativität; die Farbe wird als Mittel einer ästhetischen, detailgenauen Darstellung verwendet, nicht als Ausdruck subjektiver Empfindungen bzw. interpretierender Aussagen des Künstlers. Im weiteren Sinne versteht man unter der Malerei der Nordschule etwas abwertend alle Erzeugnisse auftragsgebundener Berufsmalerei.
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News der Woche 28.02.2025
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Pflanzen können bis sechs zählen
Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...