Lexikon
Pfingstbewegung
eine 1906 von Los Angeles durch den Prediger W. J. Seymour ausgegangene Bewegung, deren Gruppierungen die Fähigkeit zu heilen, in fremden Sprachen zu sprechen und zu weissagen – wie es die Jünger Jesu an Pfingsten erlebten – wörtlich nehmen und sich deshalb pfingstlerisch nennen. Als Hochziel des christlichen Heilswegs wird die „Geisttaufe“ erstrebt, meist als ein ekstatisches Erlebnis mit Zungenrede verstanden, das als Inbesitznahme des Menschen durch den Hl. Geist gedeutet wird. Die stärkste Verbreitung fand die Pfingstbewegung in den USA („Church of God in Christ“ [vor allem Afroamerikaner], „Assemblies of God“ u. a.), Südamerika und Indonesien. Weltbekannte Evangelisten suchten nach 1945, besonders durch das Mittel der Glaubensheilung, die Massen zu erreichen. Ein Großteil der Pfingstbewegung ist lose zusammengefasst in der Weltpfingstkonferenz. Die Anhängerzahl der zur Pfingstbewegung zählenden Gemeinschaften wird auf 220 Mio. geschätzt.
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News der Woche 15.11.2024
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