Lexikon
Erweckungsbewegungen
vom Pietismus bzw. Neokonfessionalismus geprägte Bewegungen zur Verlebendigung der Gemeinden in den evangelischen Kirchen, die zu einem „Erwachen“ der dem Gewohnheitschristentum verfallenen Kirchenmitglieder führen sollten. Biblisch geprägte, auf den persönlichen Glauben bezogene Erweckungsbewegungen entstanden in Deutschland besonders nach 1800 (noch in Abwehr gegen die Aufklärung). Nach Ansätzen bei den Quäkern setzte in England die erste große Erweckungsbewegung um 1740 im Methodismus mit der Predigt der Brüder J. und C. Wesley ein; in Dänemark durch das Wirken von N. F. S. Grundtvig. In den USA kam es zum ersten „Great Awakening“ 1734–1744 durch die Bußpredigten von J. Edwards. Die zu Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzende Pfingstbewegung stellt einen besonderen Typ von Erweckungsbewegungen dar.
Wissenschaft
Totgeglaubte leben länger
Wenn sich ein Stern wie die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht, verschlingt er seine nahen Planeten. Nun haben Astronomen jedoch Trabanten nach diesem Endstadium entdeckt. von THOMAS BÜHRKE In rund 7,5 Milliarden Jahren hat die Sonne den Wasserstoff-Vorrat in ihrem Zentralbereich aufgebraucht. Dann schrumpft der Kern, bis...
Wissenschaft
Doch kein Vulkanausbruch im „chinesischen Pompeji“?
Die Yixian-Formation im Nordosten Chinas enthält eine Fülle außergewöhnlich gut konservierter Fossilien aus der Kreidezeit, darunter auch viele Dinosaurier. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Vulkanausbrüche für den hervorragenden Erhaltungszustand verantwortlich waren, was der Region den Namen „chinesisches Pompeji“...
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